Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

«Schwerlich, versetzte darauf der Apotheker mit Nachdruck,

Werd ich so bald mich freun nach dem was ich alles erfahren.

Und wer erzahlet es vvohl, das mannichfaltigste Elend!

Schon von ferne sahn wir den Staub, noch eh wir die Wiesen

Abwarts kamen; der Zug war schon von Hügel zu Hügel

Unabsehlich dahin, man konnte wenig erkennen.

Als wir nun aber den Weg, der quer durchs Thai geht, erreichten,

War Gedrang und Getümmel noch gross der Wandrer und Wagen.

Leider sahen wir noch genug der Armen vorbeiziehn,

Konnten einzeln erfahren wie bitter die schmerzliche Flucht sei,

Und wie froh das Gefühl des eilig geretteten Lebens.

Traurig war es zu sehn die mannichfaltige Habe,

Die ein Haus nur verbirgt, das wohlversehne, und die ein

Guter Wirth umher an die rechten Stellen gezetzt hat,

Immer bereit zum Gebrauche, denn alles ist nöthig und nützlich,

Nun zu sehen das alles, auf mancherlei Wagen und Karren

Durch einander geladen, mit Uebereilung geflüchtet.

Ueber dem Schranke lieget das Sieb und die wollene Decke,

In dem Backtrog das Bett, und das Leintuch über dem Spiegel.

Ach! und es nimmt die Gefahr, wie wir beim Brande vor zwanzig

Jahren auch wol gesehn, dem Menschen alle Besinnung,

Dasz er das Unbedeutende fasst und das Theure zurücklasst.

Also führten auch hier, mit unbesonnener Sorgfalt,

Slechte Dinge sie fort, die Ochsen und Pferde beschwerend:

Alte Bretter und Fasser, den Gansestall und den Kafig.

Auch so keuchten die Weiber und Kinder, mit Bündeln sich schleppend,

Unter Körben und Butten voll Sachen keines Gebrauches;

Denn es verlasst der Mensch so ungern das Letzte der Habe.

Und so zog auf dem staubigen Weg der drangende Zug fort,

Ordnungslos und verwirrt. Mit schwacheren Thieren der eine

Wünschte langsam zu fahren, ein anderer emsig zu eilen.

Da entstand ein Geschrei der gequetschten Weiber und Kinder,

T TnH 01 n ni/tl/on /loc \/iakao ^intriooknn linnen r* „l. ..If

Sluiten