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muss man die Chlorverbindung vermeiden. Die kohlensauren*, salpetersauren

und schwefelsauren Salze des Kalium dahingegen werden von den organischen

Sauren analysiert. Alljahrlich werden von unsern Züchtern Tausende von Gulden

auf die Düngung ihrer Felder verwendet. Die Tabakspflanze braucht eine kraftige

Nahrung, wodurch sie zu gleicher Zeit eine gewisse Immunitat den fungischen Sporen gegenüber erhalt.

Es ist sehr beachtenswert, dass die Pilzarten im Tabak, welcher in unfruchtbaren Boden gepflanzt war, welcher also wenig gedüngt wurde, sich spater gerne in der Pflanze entwickeln. Der schlechte flnanzielle Zustand des Pflanzers ist indirekt Ursache davon. Allgemein kann man bei sorgfaltiger Behandlung des Tabaks annehmen, dass ein Hektar von Boden, welcher schon in Kultur genommen ist. 35000 kg. Schafsmist braucht, mit einem Durchschnittswert von 350 Gulden (etwa 600 Mk.) Die Lxpeiimente mit der Tabakskultur in Zeeland haben bis jetzt nicht den erwünschten Eifolg gehabt. Der hohe Gehalt des Meeresthons an Chloriden ist höchst wahrscheinlich Ursache davon. Im Zusammenhang mit dem dortigen Futter der Schafe ist auch der Mist dieser Tiere (/ 1,50 per 1300 kg.) weniger weit als derjenige, welcher aus der Provinz Utrecht und Süd-Holland angeführt wird. Im grossen Ganzen ist die Düngung unsrer Tabaksfelder noch sehr verschieden. Einen sehr g'uten Eifolg eizielt man durch Anwendung von 45000 kg. Schafsmist und 500 kg. Chilisalpetei-Superphosphat per Hektar. Gleich günstig vvirkt eine Düngung mit 45000 kg. Schafsmist und 350 kg. gemalenem (= aufgelöstem) Peruguano.

Die Zusammensetzung dieser Düngstoffe ist für 1000 kg. frischen Schafsmistes in ihren wirksamsten Bestandteilen angegeben: Stickstoff 8.3, Phosphorsaure 2.3, Kali 6.7, Natron 2.2, Kalk 3.3, Chlor und Fluor 1.7 im Werte von /' 8, — per 1000 kg., welche durch die Kosten für Fracht, Arbeitslohn, bis zu ƒ 9,— steigen. Chilisalpeter enthalt 15% Stickstoff im Werte von/ 11,50 a / 12,50 per 100 kg.

Aufgelöster (= gemalener) Peruguano: 7% Stickstoff und 9.5% auflösbare Phosphorsaure im Werte von ƒ10,— per 100 kg.

Ebenso wie die meisten anderen kiinstlichen Düngstoffe, welche unter Kontrolle

gestellt werden können, wird der Gehalt für Chilisalpeter-Superphosphat angegeben

mit 7 °/o Stickstoff und 9 % Phosphorsaure etwa im Werte von ƒ 8,50 per 100 kg.

Unter dem Namen „Delidünger" der besonders nach Indien gescha.fft wurde, war

eine Mischung im Handel, welche 6% Stickstoff, 5% Phosphorsaure und 5% Kali

enthielt. Man behauptete, durch Anwendung dieses Kunstdüngers erhielte man ein heil gefarbtes Blatt.

In der letzten Zeit ist die Aufmerksamkeit auf die Torfstreu gelenkt worden, welche aus den Pferdestallen herstammt. Sie zeichnet sich vor allen anderen tierischen Düngstoffen dadurch aus, dass mit ihr der Boden poros bleibt und deshalb mehi leuchtigkeit festhalt als bei einer Düngung mit Kuhmist.

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