is toegevoegd aan uw favorieten.

Der Tabak

Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

Tabaks edlei Alten, und dann hoffe ich spater das Resultat dieser Untersuchungen

mitzuteilen. Ebenso nehme ich mir vor, nicht-sterilisierten Tabak mit Reinkulturen zu impfen.

Krankheiten.

Von einer grossen Zahl Mikroorganismen ist bewiesen worden, dass sie Tiei und 1 flanze zu infizieren vermogen. Ebenso wie der künstlich praparierte Nahrboden sie zur Entwicklung bringen kann, kann das lebende Wesen, sei os liei odei 1 flanze, solches thun. In beiden Fallen wachsen und vermehren sie sich auf Kosten der angebotenen Nahrung; im erstern Falie wird die tute Matei ie, dei Nahi boden, im zweiten Falie werden das Gewebe und die Safte des lebenden Organismus durch ihr Wachstum geandert. Die Anderungen,

welche liei und Pflanze, im ganzen genommen, hier zeigen, treten hervor als

„ Kr ankhei tserscheinung en."

Man nennt die Mikroorganismen Parasiten, wenn sie sich in oder auf dem lebenden Organismus entwickeln und vermehren, Saprophyten wenn sie auf totem, organischem Stofï' leben.

Die Sporen vieler Fungi, Hefen und Bakterien, und auch die nicht Sporenbildenden Formen, können die Gesundheit von Tier und Pflanze also bedrohen und sogai den lod verursachen, aber die lebenden Wesen sind nicht alle gleich empflndlich für dieselben pathogenen Mikroben.

Meerschweinchen und Kaninchen sind sehr empflndlich für Tuberkulose, weniger

ist dies der Fall mit den Feldmausen, Katzen, weissen Mausen, Ratten und Hunden,

wahrend die kaltblütigen Tiere dem Bacillus tuberculosis gegenüber sogar immun sind (Koch).

Die natüiliche und künstliche Immunitat kann auf verschiedene Weisen entstehen oder erhalten werden.

In den jüngsten Jahren hat sich herausgestellt, dass, die schon langst bekannte parasitare AVucherung der höheren Fungi ausgenommen, auch die Bakterien Krankheiten unter den Pflanzen verursachen (Mignla, Ludwig Russell, Heintz u. a.), und es würde mich nicht Wunder nehmen, wenn durch die eigentümliche Nahrung (Düngung) unseiei Tabakspflanze, wodurch die Gewebe und Safte einen gewissen Reichtum an bestimmten anorganischen und organischen Salzen erhalten, diese Pflanze, der nachher naher zu beschreibenden Ursache der Mosaikkrankheit gegenüber, nicht so „immunisieit ware, wie andere. Verwandte der Familie der Solanaceae sind dem das Tabaksblatt krankmachenden Gewebesaft der Tabakspflanze, welche an Fleckkrankheit leidet, gegenüber immun.