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Der Tabak

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mittels mehrerer Faden, welche neben einander sich ausstrecken. Es will mich bedünken, dass die Bakterien in den isolierten Faden langer sind als dort, wo Gruppen von Faden sich einen Weg durch die Gelatine bahnen. Bij 24° C., nach 3 x 24 Stunden sinkt die jetzt grünliche Kolonie, wahrend sie radiale Falten bildet, peptonisiert die Gelatine sehr schwach und bildet dann an ihrer Oberflache ein grünliches gefaltetes Hautchen. Die Baktei ie entwickelt Ammoniak aus diesein Nahrboden. Bei einem durch Carbolfuchsin gefarbtem Klatschpraparat sieht man bei den jungen Kuituren die schone Lage dei I aden und ihren I ortschritt über die Gelatine. Die Koloniën unter der Oberflache bleiben klein, erscheinen gelb und sind rund oder linsenformig.

Der Gelatinestrich ist ebenso wie das Wachstum auf den Platten, er zeigt aber die blaue eisartige Farbung der Kolonie in ihrem gelappten Rand noch zierlicher. Die Gelatine ^erfliesst nach ein paar Tagen bei Zimmertemperatur, wobei sie ein runzliches, graulichgrünes Hautchen mit sich führt.

Der Gelatinestich lasst erkennen, dass die Bakterie eine aerobe ist, sie verfliesst oben und bildet oft in der Nahe der Oberflache weiche, kleine, baumartige Auslaufer.

Dei Stich in glukosehaltigei Gelatine ist kraftiger entwickelt als in der gewöhnlichen Gelatine; eine Gasbildung wird jedoch nicht dabei wahrgenommen.

Der Strich auf dem gewöhnlichen alkalischen Agar ist hellgrau und glanzend. Das Temperaturoptimum liegt zwischen 37 und 40° C.

Der Stich in alkalischem Agar zeigt wie der Gelatinestich sehrschwache Auslaufer; das Wachstum weist auch hier auf eine aerobe Bakterie. In alkalischer Bouillon entstehen Flöckchen, die von der Oberflache nach dem Boden des Reagierröhrchens hinabsinken; daselbst entsteht ein schleimiges Sediment, dass sich beim Schütteln spiralförmig in die Höhe windet und am Boden festgeklebt bleibt. Auch hier bildet sich Ammoniak, das mittels Lakmuspapier und Aufnahme des Gases in Nessier's Flüssigkeit bei Zimmertemperatur nach gewiesen werden kann. Das Wachstum in Bouillon, welche 2 % Glukose enthalt, ist kraftiger, als in zuckerfreier Bouillon.

In saurer Bouillon findet kein Wachstum statt.

Auf einem Nahrboden, der wie folgt zusammengesetzt ist, wachst die Bakterie ausserordentlich gut:

Die Sti ichkultui ist auf diesem dunkeln Agar-Nahrboden grau, glanzend, glatt,

Tabakssaft . . Kaliumphosphat

Asparagin . .

Glukose . . .

Agar . . . .

Wasser . . .

Reaction . . .

swach alcalisch.

0.5 2.0 2.0 100.0

15.0 0.050