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des VVerkes bildete, derart erziihlt war, dass der Held frühestens im zweiten Buch im Oite-Gebiet überhaupt erschien, wahrend also im vorigen nur noch von seinem vorhergehenden Aufenthalt in Aitolien die Rede war. Der aitolischen Sagengeschichte war also auch in den O hxïxx nachweislich ein sehr bedeutender Platz eingeraumt worden. Xikander hatte noch hinzugefügt, Herakles habe dem von ihm getöteten Kj'athos in der aitolischen Stadt Proschion ein Temenos geweiht, wo dieser noch zu des Dichters eigener Zeit als Oho%óc? verehrt werde. Auch hierin ist wieder ein neuer Beweis für das hervorragende Interesse des Verfassers an den Sagen und Kuiten des aitolischen Landes zu erblicken.

Wenden wirunsjetzt zuden Heteroiumena. In der \\stx;j.o:c7sx vvvxyuyj des Antoninus Liberalis, welche 41 Verwandlungssagen enthalt, findet sich bei 22 die Notiz, dieses stehe bei Xikander in dem und dem Buche der Heteroiumena. Ueber den Ursprung dieser Scholien, welcher verschieden beurteilt worden ist, habe ich meine von der Ansicht Bethe's abweichende Meinung in meiner Rezension von Lafaye's „Métamorphoses d'Ovide" (Revue des Etudes anciennes, 1905, S. 401 ff.; cf. Bethe, Hermes, 1903, S. 608 ff.) ausgesprochen und begründet. Die Angaben rühren, wie man auch friiher richtig gesehen hat, von einer anderen Hand als der des Verfassers des Büchleins her, und besagen, dass die betreffende Geschichte von dem und dem Schriftsteller behandelt worden sei, nicht aber, dass sie sich auch in allen Einzelheiten genau entsprechend bei dem oder den Genannten vorfinde. VVenn wir zum Beispiel zu der Geschichte des Battos (23) notiert finden, sie stehe, nach dem Zeugniss des Pamphilos, bei Xikander, Hesiod, Didymarchos, Antigonos und Apollonios Rhodios, so hatte selbstverstandlich jeder der hier genannten fünf Schriftsteller den Mythus in seiner Art, das heisst wieder in einer etwas anderen Fassung als seine Vorganger erziihlt. Genau genominen erhalten wir durch Antoninus Liberalis also nur eine Liste von 22 in Xikanders Heteroiumena behandelten mythologischen Themata. Trotzdem wird aber doch in den meisten Fiillen auch die Form der Sage, wie sie bei Antoninus vorliegt, der von Xikander befolgten entsprechen:

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