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der Xikander veranlasste, Kvrene, anderQuelledes Flusses bei den Tymphaiern wohnen zu lassen, anstatt, der Ueberlieferung gemass1), im östlichen Thessalien. Xebenbei bemerkt, es wird nicht so dargestellt, alsob Aristaios im Tempetal ansassig gewesen. Der \ ers 539, wo von seinen auf dem Lykaion weidenden Rinderherden die Rede ist, zeigt im Gegenteil, dass er sicli dort nur zufallig oder zum mindesten nur vorübergehend aufgehalten.

Schliesslich ist auch noch zu beachten, dass der Apollon von Thymbra bei Vergil als Vater des Aristaios erscheint; das ist bezeichnend für den kleinasiatischen Dichter.

Wenn das oben Gesagte richtig ist, so ergiebt sich daraus sofort für die MeliTtrcupyr/.x eine obere und eine untere Zeitgrenze. Die I ymphaia kann sich namlich nach der Fage der Dinge dem aitolischen Bunde nicht vor dem Tode des Demetrios II (229) angeschlossen haben. Im J. 219 aber finden wir die Gebirgspasse der Tymphaia bereits wieder in Handen der Makedonier (Beloch, Griech. Gesch. III, 2, S. 315). Demnach waren die Meï,ir<ro-jpyucx als zwischen 229 und 219 entstanden zu denken.

Hiermit ist also erwiesen, dass die MsKurTOvpyixx, und folglich auch die Yeccpywx, demselben Xikander des Illten Jahrhunderts angehören, der unter anderem auch die A]tx>mx und die 'ETipoioufiivx geschrieben hatte. Die Möglichkeit, die Werke des Xikander in zwei zweien Dicbtern zuzuschreibende Teile zu ?erlegen, wird also immer geringer. Allerdings wird die Vermutung, die zwei erhaltenen trockenen Lehrgedichte könnten von einem jüngeren Xikander herrühren, von obigen Erwagungen und Schlüssen noch nicht betroffen. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit aber jetzt den 'AKsh$xp[j.xv.x und den <-typixxx selbst zuwenden, so wird es sich zeigen, dass auch diese Gedichte Spuren derselben ausgesprochenen Vorliebe ihres Verfassers für alles nordgriechische aufweisen, und folglich von den übrigen unter dem Namen des Xikander überlieferten Werken nicht zu trennen sind. Im Folgenden werden die hier in Betracht kommenden Stellen der Reihe nach aufgeführt.

!) Hes. frg. 12S:

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