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hinauslaufen lassen, üas passt alles gut zu Ni kander; mehr lasst sich nicht sagen.

Die Sage von Sithon, auf die Ovid anspielt, ist uns nicht bekannt. Der Name ist thrakisch und weist uns also doch wieder ungefahr in denselben Winkel der hellenischen Welt.

Kelmis ist einer der idaiïschen Daktylen (schol. Ap. Rhod. I, 112y). Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Dichter die Kureten auch auf dem phrygischen Ida durch einen Regenguss hat erzeugt werden lassen (ein sonst unbekannter Zug, aber sie galten ja für erdgeboren), obwohl die Ueberlieferung im Ganzen genommen sie nicht weniger zum kretensischen als zum phrygischen Ida in Beziehung setzt.

Was endlich die Sage von Krokos und Smilax anbetrifft, die nirgends ausführlich erzahlt wird, so pflegt man ihre Heimat als unbekannt zu betrachten. W'enn ich micli nicht tausche, so ist sie uns aber dennoch überliefert. Galen giebt in seinem Werk irtp) TVjbèïsx: CpxppixKM rxv xxrx rcTrcu:, X (ed. Chart. XIII, p. 608) eine „Erkiarung der Arznei des Philon" (ii-xTrXvri: rijs xvtüotov) und führt dabei die Verse an, in denen Philon selber das von ihm empfohlene Rezept beschrieben hatte. Darin kommen folgende zwei Zeilen vor:

fltv Tp!%x pi/./.f 1/,-jp'iTTI/OOV W&SOIC,

c-j hvbpOr 'Ep/teixi: ?.x>ji7titzi üv (Sstxi/xi:,

d. h. man soll Krokosblatter nehmen, Haar des göttergleichen Jünglings, „dessen Blut unterden Krauterndes Hermes leuchtet". Zur Erlauterung erzahlt Galen dazu, Krokos sei beim Diskuswerfen von Hermes tötlich getroffen worden und aus seinem Blute sei die farbenprachtige Blume, die jetzt seinen Namen tragt, hervorgesprossen. Man versteht nur nicht recht die Worte: 'Epfisixi; tv i3otxvxi:, denn was sind die Krauter des Hermes? Nun gab es aber auch eine andere Lesart, die (ialen selbst erwahnt: ypxQerxi Sf ou psvov i3otxvxis, x/./.x xx) zshici" uli -x: s 77i%o:Eppetci: hxftxsTxi sv ttsIioi:. Diese Lesart giebt allein einen befriedigenden Sinn: der Krokos wachst im "Ep/icu ireïiov (cf. der Name "EpiAsts: XCITC-:); dass er auch auf dem nahen Tmolos sehr viel

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