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turen etc. etc.). Dieselben würden in das Kader meiner grossen Unternehmung nicht passen, müssen jedoch trotzdem als von der grössten Wichtigkeit für die wissenschaftlichen Forschungen erachtet werden.

Derartige Fragmente, oder Teile von Handschriften verdienen aus diesen Gründen ebenfalls, durch Reproductionen, Gemeingut der gelehrten Welt zu werden, wodurch ein gründliches Studium derselben erst möglich gemacht wird.

Um auch hiermit der Wissenschaft soweit wie möglich dienstbar zu sein, habe ich nach reiflicher Ueberlegung mil Herm Dr. S. G. de Vries den Entschluss gefasst, unter seiner Leitung als Supplement-Teile der grossen „Codices-Ausgabe", einige derartige Stücke reproduciren zu lassen.

Vorlaufig sind dazu auserwahlt:

1) Hieronymi Chronicorum codex Floriacensis unicalis, wovon Fragmente in den Bibliotheken in Leiden, in Paris und in der Vaticana bewahrt werden (cf. Alfr. Schoene, Die Weltchronik des Eusebius in ihrer Bearbeitung durch Hieronymus, S. 26 ff.).

2) Les Miniatures du Psautier de SaintLouis. Manuscrit de Leyde.

Jeder Reproduction soll eine aus der Feder eines durchaus befugten Gelehrten stammende Einleitung vorangehen. Für die Hieronymus-Fragmente durfte ich dieselbe von Herrn Professor Dr. Ludwig Traube in München bereits in Empfang nehmen.

Für den Fall ich für dieses neue Unternehmen bei dem gelehrten Publicum die erhoffte Unterstützung finde, und dadurch im Stande sein werde, dasselbe fortsetzen zu können, ist es meine Absicht eine

NEUE SERIE VON SUPPLEMENTBANDEN neben meiner grossen Ausgabe der „Codices" herauszugeben. Die vielfachen Beweise von Wertschatzung mir durch Fachkenner bezeugt für mein grosses Unternehmen, gibt mir das Vertrauen uncrschrocken weiter fort-

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