Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

j Liter wasser geiosi, uann zur venreiimng aikuuuis 3 i Stunden gekocht und die erhallene Seife uiit verdfinnter Schwefelsaure zersetzt. Man kocht nun solange, bis die Fettsauren vollkommen klar aufschwimiaen und keine weissen Partikelchen melir zeigen. Dann lasst man erkalten. Nach dein Erstarren der Fettsauren lasst man die saure Flüssigkeit abfliessen, schmilzt die Fettsauren noch dreimal mit Wasser und trocknet sie dann.

Zelin Gramm dieser nicht llüchtigen in Wasser unlöslichen Fettsauren werden mit 15 gr. Essigsaureanhydrid zwei Stunden in einem Kölbchen mit Rückflussrolir gekocht, die Mischung in ein liohes Becherglas von 1 L. entleert, mit 500 c. c. Wasser übergossen und drei viertel Stunden gekocht. Um ein Stossen der Flüssigkeit zu vermeiden, waren einige Capillarröhrchen zugesetzt.

Nacli dem Erkalten wird das Wasser mittelst der Saugpumpe abgehebert und die acetylirten Sauren werden noch viermal mit Wasser in gleicher Weise gekocht, bis das Wasser nicht sauer mehr reagirt.

Die acetylirten Sauren werden nun im Luftbade durch ein trocknes Filter filtrirt.

Aceti/Uü ii t •ezuh I.

Zu diesein Zwecke verfahrt man gerade so, wie zur Bestinnnung der Saurezahl des Öls.

Man löst 3.147(> gr. der acetylirten Fettsauren in Alkohol, setzt Phenolphtaliën hinzii und titrirt mit '/10 N. Kalilauge bis zur Rothlarbung.

Diese 3.1470 gr. acetylirten Fettsauren verbrauchten zur Rothfarbung 98.7 c. c. '/iu N. Kalilauge oder OS.7 X 0,0050 gr. Kalihydrat, woraus sicli die Acetylsaurezahl 08.7 X 5.6: 3.1476 = 176.5 ergibt,

Sluiten