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gelbhraun, gelh. Diese gelbe Farbung bleibt 3—4 Stunden. 50" <> Salpeters;!lire giebt keine Farbung. Scliwefelsaure niit chromsaurein Kalium farbt vorübergehend braun, dann grün. Scliwefelsaure niit Ceriumoxyd giebt eine blutrote Farbung, die voin Rande aus violett wird.

Schwefelsnure mit Vanadinesaurem Ammonium farbt braun, Scliwefelsaure mit Wolframsaurem Natrium farbt weinrot, scliliesslich violett. Scliwefelsaure mit Molybdensaurem Ammonium farbt gelb, gelbbraun und wird vom Kande aus blau. Scliwefelsaure mit übermangansaurem Kalium giebt eine gelbe, gelbbraune, und endlich eine violette Farbung. Scliwefelsaure mit chlorsaurern Kalium farbt orangegelb.

Scliwefelsaure mit jodsaurem Kalium farbt braunrot und braun. Scliwefelsaure mit Ferridcyankalium giebt eine gelb braune Farbung. Naphtolschwefelsiiure giebt eine gelbe Farbung, welche vom Rande aus violett wird.

Thymolschwefelsaure fïirbt braun. Natrium-, Kaliumhydroxyd und Ammoniak geben keine Farbung.

Wird eine Mischung von wenig Bari ingtonin, Resorcin und etwa 3 c. c. Wasser mit salzsauren Gas bei niedriger Temperatur (etwa 5° C.) gesattigt und überlasst man die Flüssigkeit eine Stunde lang sicli selbst, dann zeigt die Lösung, nach dein Verdunnen mit dem dreifachen Volumen Wasser unter zusatz von Natronlange bis zur alkalischen Reaction, mit einigen Tropfen Fehlingscher Lösung bei gelinder Warme eine prachtvolle fuchsinrote Farbung. Diese Reaction wird von E. Fischer und W. L. Jennings ') für Kolilhydrate angegeben. Es verstelit sich von selbst dass auch viele Glycoside, welche sich mit Salzsaure spalten, die gleiehe Reaction zeigen werden.

') lier. 1894. 1355.

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