Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

Die wasserige Lösuuk «Ier Schinelze wurde zur Abscheidimg der Plienole niit Kohlensiiure gesattigt.

Die Lösung wurde mit Ather ausgezogen und dieser abdistillirt. Der Rückstand zeigte einen Creosotgeruch und wurde dalier mit Wasserdampf destillirt.

Die mit Aetlier nusgeschiiltelte Flüssigkeit wurde mit Salzsüure angesauert utid mit

Wasserdampf destillirt.

Das Destillat wurde mit Ather ausgesehüttelt und dieser verdunstet. Es lilieh dabei eiu geringer Riickstand mit Cresotgerueh. Dieser fiirbte sieli in alkoholische Lösung mit Eisenclilorid sehwach grim und gab mit dein Millon'schen Reagens eine schwache Rotlarbung. Anscheinend liegt hier Gttajacol vor.

') Beren n's Jlicrocheniische Analyse 4» lief! pg. 3").

» » » » »

4) °) ")

21.

24.

27. 30.

28.

Das

Die rückstandige Lösung war gelb gefarbt und enthielt nicht naher delinierbare Substanzen.

Das Destillat wurde mit Atlier ausgeschütlelt und dieser verdunstet. Es hinterblieb hierbei kein Riickstand.

slillat reargirt deutlich siiuer.

Das ausgeschüttelte Destillat wurde mit CaCOs neutralisirt und eingeengt. Es blieb ein fester Hückstand, welcher mit As, 03 Kakodyl gab. Das trockene Calciumsalz wurde mit Alkohol ausgezogen. ') Der unlösliche Riickstand wurde anf Ameisen- und Essigsaure untersucht. Es gab Kokodyl mit Asj 03. Ein Teil des Rückstandes wurde in H Cl gelost und mit Magnesiurnacetal die freie H Cl gebunden, sodann mit Ceronitrat auf Ameisensaure geprüft. !) Es gab keine Reaction, d. h. es war keine Ameisensaure vorh;inden. Der andere Teil wurde mit positiven Resultate mit Uranylnitrat und Natriumformiat auf Essigsaure geprüft. 3) Der Alkohol wurde verdunstet und der Riickstand auf Propion-, Hutter-, Valeriansaure geprüft.

Propionsaure war nicht anwesend. Es bildelen sicli auf Zusalz von Raryumacetat keine Octaeder. ') Wohl aber war Dutter- und Valeriansaure nachweisbar. Lelztere wurde auf Zusatz von Guprinitrat, Essigsaure und 20°/0 Alkohol niedergeschlagen. 6)

Die Mutterlauge iieferte nach einiger Zeit durcli neutralisiren mit Naj C03 Krystalle von Cupri-

butyrat. 6)

Die rückstandige Lösung wurde mit Ather ausgesehüttelt. Dieser liess beim Verdunsten weisseKrystalle zurück, die sauer reagirten, in Wasser löslieh waren und durcli Neutralisiren mit Ammoniak durch CaCI2 vollstiindig niedergeschlagen winden. Der Niederschlag war teils in CU3COOIl löslieh, teils unlöslich. Also sind die Siiuren als Oxalund Weinsaure anzusprechen.

Sluiten