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Zur Regeneration der Laubmoose.

von

JOHANNA WESTERDIJK.

EINLEITUNG.

Es ist bekannt, dass bei einer grossen Zahl von Moospflanzen jedes Organ nach der Abtrennung von den übrigen Teilen Protonema hervorbringt, welches neue Pflanzen bilden kann. So wurde die Entwicklung von Protonema beobachtet aus Blattern und Stammstücken. G o e b e 1 ') beschriebt sogar (bei Schizostega) den Übergang der Scheitelzelle in Protonema. Was aber die Rhizoiden betrifft, so herrschte lange Zeit die Ansicht, es genüge, dieselben dem Einflusse des Lichtes auszusetzen, um Protonemabildung hervorzurufen, ohne dass irgend vvelche, ftir die übrigen Organe notwendige Ursache zu einem Regenerationsvorgang vorhanden sei, weil eben Rhizoiden und Protonema als zwei ausserste Formen einer und derselben Bildung aufgefasst werden, deren spezifische Eigenschaften von der Beleuchtung abhangig sind.

Dieser Ansicht war Sachs.') Erbehauptet: Sekundares Protonema kann sich nun aber auch aus jedem Rhizoid, wenn es dem Lichte ausgesetzt und feucht gehalten wird, bilden; bei manchen Arten (Mnium, Bryum, Barbula, u. a.)

1) Go e bel. Sitzungsberichte der Bavr. Akademie "189H.

2) Sachs. Lehrbuch der Botanik 4te Autlage. p. 3(56.

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