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0orrens ')beschreibteinen Fall(Eurrhynchiumstriatum), vvo er die Ablösung der Rhizoiden vom Stamm als Ursache der Verwandlung in Protonema betrachtet. Sie wilre hier also die Folge eines inneren Umstandes.

Kiiie zweite innere Ursache sieht ei' in der Konstitution der Species, wahrend er nur fflr den Chlorophyllgehalt die aussern Umstande als inassgebend betrachtet.

De Forest Heald ') erwahnt den Übergang von Protonema in Rhizoiden nach Verdunklung, ohne weitere Angaben.

Es schien nach diesen sehr unvollstandigen Angaben von Interesse, die Frage naher experimenten zu prüfen.

Es ist also der Zweck folgender Untersuchungen, die verschiedenen Umstande festzustollen, unter welchen einerseits Protonema, anderseits Rhizoiden an der Moospflanze entstehen, beziehungsweise, wie die Umwandlung der einen Forin in die andere erfolgen kann.

Bevor ich zu der Einteilung und zur Beschreibung der Versuche übergehe, wil] ich ein paar Worte vorausschicken: iiber den BegrifJ' Rhizoid und Protonema. Die charakteristischen Eigenschaften der Rhizoiden sind: schiefstehende Scheidewande;

Wandfarbung zuletzt braun oder rötlich;

farblose, mit Plasma dicht erfilllte Spitzen;

kleine lüngliche Leucoplasten;

Seitenaste erster oder zweiter Ordnung manchmal viel dünner als die Haupt&ste.

Diejenigen fflr das Protonema:

querstehende Scheidewande;

Membrane farblos;

der ganze Faden mit grossen Chloroplasten dicht erfüllt, die Seitenaste von der Dicke des Mutterastes.

1) Correns. Untersuchungen iiber die Vermehrung der Laubmoose durch Brutoreane und Stecklinge. pag. 3i2 343.

2) D e 1 orest Heald. A study of Regeneration, as exhibited by Mosses. Botanical Gazette. 1898 p. 169.

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