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wenn jede Woche frisch ge mach te Nahrlösung aufgegossen wird. Nur in den Culturen, denen Zucker zugefiigt wurde, waren die Moose gewöhnlich nach zwei Wochen ganz von Bakterien und Hefen umsponnen.

Versuche mitHinzufügung von Thymol und anderen Antiseptica in verschiedenen Konzentrationen, erwiesen die Moose weit empfindlicher als die Bakterien.

Die Versuchspflanzen.

In Betracht kamen nur solche Moose, welche überhaupt regenerieren und welche möglichst rasch regenerieren, damit die Gefahr für Verunreinigung möglichst klein wird.

Als ungeeignet erwiesen sich auch Arten mit bleibendem Wurzelfilz.

Am meisten geeignet zeigte sich:

1. Hookeria quadrifaria (Pterygophyllum Smith eine neuseelandische Art, welche in grösseren Quantitaten auf Dicksonia antarctmi Labill und Cyathea medullaris Sw. im Münchener botanischen Garten vorkam. Als Schattenpflanze musste man sie im diffusen Licht cultivieren. Eine Eigentümlichkeit dieser Art, (welche auch andern Arten eigen ist, z.B. der europaischen verwandten Art Pterygophyllum (Hookeria) lucens (L.) Brid), welche die Regenerationserscheinungen noch interessanter macht, ist die Bildung von Brutknospen an den Blattern aus einer bestimmten Initialenschicht, namlich der dritten oder vierten Zellreihe voin Rande. Diese Brutknospen sind Protonemafaden, die sich allmahlich zu Brutorganen, mit Haken versehen, umbilden. (Abbildung beiGoebel.') Speziell imHerbst findet man die Blatter mit einem Saum von Brutorganen bedeckt.

I) G o c b e 1. Keilriige zur Keuutuiss aiistralisclicr und neiiseeliindisoher Bryophyten. Flora 190(). lig. 4it.

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