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würde: die Wande sind braun, die Querwand schief, die ( hloroplasten zwar rundlich, aber schvvach grün, nur fehlen die für die Rhizoiden so charakteristischen, farblosen, mit Plasma erfiïllten Spitzen.

Vergleichen wir mit diesen die Rhizoiden so wie wir sie in der Natur an der Pflanze finden, so fallt uns im aiigemeinen nur die geringere Dicke und geringere Verzweigung der letzteren auf. Die Seitenzvveige der Regenerationsfaden sind im aiigemeinen kurz und haben einen gebuchteten und geknickten Verlauf.

Sehr oft ist aber der Unterschied sehr undeutlich.

In viel höherem Masse, als envachsene Pflanzen, zeigen junge isolierte Seitensprosse und Auslaufersprosse, die noch in kraftigem Wachstum begriffen sind, dieRegeneration. Ist der Vegetationspunkt entfernt worden, soentstehen diese „Protonemen" an den beiden Polen, spater auch aus der Mitte des Stammes; wenn aber die Pflanze unverwundet war, so wachst dieselbe in die Höhe, produziert dann in verschiedenen Blattachseln ein Büschel von Organen, die sich von den oben erwahnten „Protonemen" dadurch unterscheiden, dass sie viel schlanker sind, weder Leucoplasten noch Chloroplasten aufweisen und ein begrenztes Wachstum zeigen.

Ich cultivierte einen Teil der Pflanzen unter Nahrlösung; bei einem andern Teil steckte ich diese Organe in Sand ein: sie entwickelten sich nicht weiter. Vielleicht sind es ahnliche Gebilde, wie die „Haftrhizoiden" von Fissidens. Jedenfalls will ich sie als R i z o i d e n bezeichnen.

Nach einer Culturzeit van 7-8 Wochen scheinen auch die Culturbedingungen für d/wmropflanzen weniger gut zu werden. Die neuen Blatter werden kleiner und kleiner, schliesslich ganz rudimentar. Sehr oft legt sich zuerstder Spross und heftet sich mit Rhizoiden am Substrate fest und krümmt dann das dunne, rasch wachsende Ende wieder aufwarts. Der Habitus ist genau derjenige der Ausl&ufer,

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