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denen wir hïiufig an den Spitzen der Mniumstammchen begegnen. (fig. 16.)

Da die Pflanze unmöglieh an Lichtmangel leiden konnte, so ist sehr wahrscheinlich Nahrungsmangel hier die Ursache der Auslauferbildung, was um so mehr plausibel erscheint, wen 11 wir sehen dass in einer Topfculfur in Gartenerde die Bildung unterblieb. Es gelang mir nun nicht die Auslaufer in gutem Humusboden zur Bildung von normalen Blattern zurückzubringen. Die Pflanzen waren leider schon so sehi geschwacht, dass sie bald zu Grunde gingen.

Die BI at ter von Mnium undulatum regenerieren sehr leicht. Es bildet sich wieder nur dieses „Protonema" mit Ehizoidennatur, dass so ausserordentlich wenig Chlorophyll behalt. Die Faden entstehen zuerst hauptsachlich ausden Nerven, nacbher ebenso reichlich aus dem Blattgewebe selbst und zwar auf beiden Flachen, sei es dass die morphologische Oberseite oder die morphologische Unterseite die Kontaktflache ist.

I s o 1 i e r t e Rhizoiden regenerieren nicht.

Das aus den Blattern entstandene „Protonema" schreitet viel eher zur Knospenbildung über, als dasjenige, das aus dem Stamme seinen Ursprung nimmt. Das blattbürtige Protonema breitet sich als ein brauner Rasen um das Blatt herum aus und bildet eine ganze Kolonie von jungen Pflanzen (fig. 15). So zahlte ich einmal 23 Pflanzen, die aus einem Blatt ihren Ursprung genommen batten.

Letztere entsenden zahlreiche schmale Rhizoiden, so, wie wir sie an der Pflanze ursprünglich antreffen. Die meisten haben keine Spur von Chlorophyll und waren jedenfalls in dieser Hinsiclit vom Blattprotonema zu unterscheiden.

Culturen verdunkelt.

Vergleichen wir mit diesen Versuchen eine Reihe von i m D u n k e 1 n angestellten Versuchen so finden wir, dass

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