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sich hie und da an den obern Blattern. In zwei Fiillen unter den 27 Stammchen, die ich untersuchte, trat eine ausserst sparliche Rhizoidenbildung an mit Endknospe versehenen Pflanzen auf. In der Mitte des Stammes bildet sich hie und da „Protonema". An natürlichen Standorten fand ich auch verschiedene Exemplare, die an den untersten, den Boden berührenden Blattern „Protonema" entwickelt hatten. In einigen Pallen war die Spitzo angefressen worden. Die andern Exemplare cultivierte ich weiter, teilweise in Wasser, teilweise in feuchter Luft, schnitt sogar ein Stück vom Wurzelpol ab, doch der Stamm zeigte kein Endwachstum mehr. Die Endknospe war also nicht mehr entwicklungsfahig, was dieselbe Folge zu haben scheint wie das Entfernen des Vegetationspunktes. Wohl muss ich hinzufiigen, dass die Produktion in künstlichen Culturen viel üppiger war wie in der Natur.

FUNARIA HYGROMETRICA und TORTULA MURALIS.

A. Stellung aufrecht.

Beide Pflanzen, die besonders leicht regenerieren, zeigen in der Cultur unter Wasser eine üppige Produktion von Protonema und an letzterem eine Unmenge von jungen Pflanzen. Das Protonema zeigt aber keine polare Bevorzugung: es tritt über den ganzen Stamm auf. Wachst die Endknospe, (oder eine der dieselbe ersetzenden Seitenknospen) so tritt bedeutend weniger, aber doch noch immer ziemlich viel Protonema hervor.

B. Bei Cultur in umgekehrter Stellung stellt gewöhnlich die Endknospe ihr Wachstum ein, und der aufwarts gekehrte, basale Pol ist dann die bevorzugte Stelle für Protonemabildung.

Auch wiederholte ich den in der Einleitung von Sachs erwahnten Versuch, namlich das Umdrehen eines Moosrasens. Tortula muralis zeigt in der Stellung wirklich eine

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