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2. Auf beiden Seiten geschnittenePflanz e n, entwickeln basal sowie apical Protonema, das gewöhnlich nicht sehr in die Lange wftchst, jedoch nach kurzer Zeit zur Produktion von Brutknospen übergeht. Wiederum ist am untern Pol die Quantitat eine grössere und es stellt sich hier die Bildung früher ein als am apicalen. Das schliesslich über die ganze Stammesoberflitche (der mittlere, den Kontakt vermittelnde Teil ist bei diesen nicht bevorzugt) auftretende Protonema schreitet schon in dem zweioder drei-zelligen Stadium zur Brutknospenbildung über.

Unter andern chemischen Nahrböden kommen noch in Betracht: Feingeriebener Granitstein, feingeriebener Ziegelstein, feingeriebenes Glas und Kalkstein.

Was die Körnergrösse anbelangt, so war diejenige des Glases am feinsten, staubförmig; fast ebenso fein zerrieben war Ziegelstein. Beim Kalkstein kamen zwei verschicdene Modiflcationen in Betracht, die eine staubförmig, die andere aus ziemlich grossen Stücken bestehend.

HOOKERIA QUADRIFARIA.

Auf dem Granitboden ist das Resultat nicht abweichend von dem, das wir mit der Cultur auf sandigem Boden erreicht haben.

Einen andern Erfolg hat die Cultur auf Ziegelstein. Wenn auf beiden bei ten eingesteckt und angeschnitten, treten nur (und in weniger als 50 % der Falie) aus der basalen Schnittfl&che einige sehr kilmmerlich entwickelte Rhizoiden auf, die kurz und dick bleiben und kaum in das Substrat hinein zu wachsen vermogen. Der apicale Pol zeigt in keinem Fall Neubildungen. Ich will noch hinzufügen, dass bei vertikal gestellten. also auf einer Seite eingesteckten Pflanzen, an der demSubstrate abgewandten Schnittflache in normaler Weise Protonema entsteht. Auch treiben die Brutknospen normal aus. Ein chemisch hemmendes Substrat ist Ziegelstein walnscheinlich nicht.

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