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iinderung. Es entwiekelt der Wurzelpol wenige Rhizoiden, doch es treiben nicht einmal die Blattinitialen, oder (wenn vorhanden) die Brutknospen aus. Statt dessen füllen sich die Blattzellen und Brutknospen mit einer ungeheuren Menge von Starke.

Nicht sehr verschieden verhalten sich die Stecklinge. Vielleicht ist die Protonemaquantitat, die am apicalen Pol entsteht etwas grösser, als in den Culturen ohne Zucker, ja in einigen lallen beobachtete ich sogar Protonemafaden, die sich aus der Stammesmitte entwickelten, was sonst nicht oft vorkommt. Doch auch hier zeigt sich die merkwürdige Erscheinung der Starkeanhiiufung in den Blattern, ohne dass diese darauf zu einer entsprechend grossen Regeneration übergehen. ')

lch biachte die ganzen Pflanzen und auch abgetrennte Bliitter teilweise in Nahrlösung ohne Zucker, teilweise legte ich sie auf Sand, doch in keinem Falie erfolgte eine besonders üppige Regeneration aus den vor Starke strotzenden Blattern. Die Pflanzen treiben etwas Protonema, doch gehen sie gewöhnlich nach einer Woche zu Grunde.

FISSIDENS ADIANTOIDES.

Fissidens zeigt keinen Unterschied zwischen den mit Zucker ernahrten und in gewöhnlicher Nahrlösung cultivit rten 1 flanzen. Die Regeneration stimmt mit derjenigen der auf Filtrierpapier liegenden Pflanzen überein, nur fehlen Rhizoiden. Auch hier ist aber eine sich über langere Zeit ausdehnende Cultur wegen Verunreinigung unmöglich. Von besonderer Stïirkeanhaufung konnte ich auch nichts wahrnehmen.

1) Die Versuchsptlanzen wurden in einer diinnen Nïihrlüsungsschicht cultiviert, welclier die betrefi'enden Substanzen zugefiigt sind. Obwohl die Pllanzen also nicht in „vertikaler Lage" cultiviert wurden, will ich sie lieber hier erwahnen, weil die Versuche sich besser an die vorhergehenden anschliessen.

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