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3. oder 5. Zellreihe vom Blattrande entfernt; stellenweise findet man sie zu Gruppen vereinigt, sehr oft auch einzeln, umringt von Nicht-Initialen. Die Initialen sind Zeilen, die sich von dem umliegenden Gewebe durch geringere Grösse, geringeren Chlorophyllgehalt und grösseren Plasmagehalt unterscheiden. (Fig. 20.)

Der Turgor übertrifft denjenigen der übrigen Zeilen; in einer 5 % Lösung von Kalisalpeter tritt nur sehr schwer Plasmolyse ein, wahrend die Nicht-Initialzellen eine unmittelbare Contraction des Plasmas zeigen. Conzentrierter Schwefelsaure und Chlorzinkjod gegenüber verhalten sich die Initialwande den übrigen gleich. (Fig. 21.)

Man kann mittelst Jod oder Eosin die Initialen sehr stark aus dem übrigen Gewebe hervortreten lassen (in letzterem Falie nach vorhergehendem Abtöten des Blattes), indem sie von genannten Stoffen intensiver gefarbt werden als das übrige Blattgewebe; beide Reaktionen deuten auf einen höheren Plasmagehalt. In den Blattnerven, die nach Entfernung der Initialen zur Protonemabildung iibergehen, konnte ich keine spezialisierten Zeilen nachweisen.

MNIUM ÜNDULATUM.

Auch hier findet man bestimmte Initialen, die durch ihre Kleinheit und ihren geringen Chlorophyllgehalt auffallen. Durch die bei Hookeria mit Erfolg angewandten Reaktionen liess sich aber kein Unterschied vom übrigen Gewebe nachweisen. (Fig. 22.)

ABSCHNITT IV.

SCHLUSSFOLGERUNGEN.

Betrachten wir die Resultate der vorigen Untersuchungen, so ergibt sich zunitchst dieses:

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