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Protonoma entsteht an irgend einem Pflanzenteil nur dann, wenn die Ursache fiir eine Regeneration durch Entfernung von gewissen Teilen gegeben ist.

Die Rhizoiden machen, nach oben beschriebenen Versuchen, in Bezug auf diesen Satz keinen Unterschied. Diese Behauptung geht aus den Versuchen hervor, welche den Unterschied an Pflanzen mit und an solchen ohne Vegetationspunkt klarlegten. Die Pflanzen erzeugen nur dann Protonema aus den Rhizoiden, wenn der Vegetationspunkt entfernt worden, oder keines weiteren Wachstums lahig ist. Entwickelt die Endknospe sicli weiter, so entsteht allerdings gelegentlich etwas Protonema, doch gewöhnlich an abgebrochenen Rhizoiden, dort, wo wahrscheinlich der Wundreiz einen Anlass zur Regeneration bot. Die Endknospe und das Protonema sind Correlanten von einander: ist erstero entfernt, so bildet sich letzteres aus. Eine deut'.iche Correlation tritt aus den Versuchen mit Hookeria hervor, wo der Wurzelpol entfernt worden war. Trotzdem die basale Schil ittflache verwundet war, tiitt an derselben bei starkem Wachsen der Endknospe kein Protonema hervor. Die im Wachstum begrifTene Endknospe kann nach Entfernung durch einen Seitenspross ersetzt werden und dann wird auch die Pmtonemabildung an den Rhizoiden bedeutend herabgesetzt. Dass in dein Sachs'schen \ ersuch (Umdrehen eines Moosrasens) die Entwicklung von Protonema aus den Rhizoiden vor sich geht, möchte ich als die Folge der Entwicklungshemmung der Endknospe auffassen. Vergleichen wir z. B. den auf Pag. 30 genannten Versuch mit Hookeriapflanzchen, wo die Spitze, trotz des Einsteckens in Sand, ihr Wachstum fortgesetzt hat, so flnden wir auch da eine verschwindend kleine Protonemamenge, die auf die Verwundungen an den Rhizoiden zurückzuführen ware. Steekt man dagegen die Spitze tief ein, sodass die Endknospe abstirbt, suist die Protonemamenge grösser. Ist aber der Wurzelpol entfernt,

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