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in ein Rhizoid über. Es scheint mir dass verschiedene Gattung in dieser Beziehung graduell differieren.

Sollen aber an der Stelle von Protonema, wenn der Anlass zur Regeneration durch Entfernung eines Stückes gugeben ist, im Dunkeln Rhizoiden entstehen, so inuss noch eine zweite Bedingung erfüllt sein, namlich: der Kon takt mit festen Teilchen.

Paul ') wiesdarauf hin, dassMoose, wenn sie ins Wasser geraten, keine Rhizoiden ausbilden.

Ich halte für die Ausbildung eines normalen Rhizoidensystems den Kontakt mit festen Teilchen für einen unentbehrlichen Faktor. Dafür sprechen die Versuche mit homogenen Substraten, wie Wasser und Agar-Agar es sind. Auf letzterem Boden bildeten weder Hookeria, noch Fissidens Rhizoiden aus, trotzdem auch Versuche im Dunkeln vorgenommen wurden.

Auch in Culturen, in welchen der Wurzelpol in Wasser eingesteckt und verdunkelt war, traten keine Rhizoiden auf. Hookeria zeigte deren einige wenige, die eine ausserordentliche Lange erreichten und sich nicht verzweigten. Die „Modellierung" des Rhizoidensystems scheint an die mechanische Beschaffenheit des Substrates gebunden zu sein. Entscheidend auf die Ausbildung der Regenerationsfaden in Form von Rhizoiden, wirkt auch der Kontakt auf den in Sand eingesteckten Pol der Stecklinge.

Wird der eine Pol (sei es der apicale oder der basale) in Wasser eingesteckt und verdunkelt, (Ausschaltung des Kontaktes) so bildet er nichts, wahrend er, wenn in Wasser eingesteckt und beleuchtet, Protonema erzeugt. (Ausschaltung von Kontakt und Verdunklung).

Einstecken von beiden Polen in ein sandiges Substrat hat Produktion von Rhizoiden an beiden Schnittflachen

') Paul. Beitnige zur Kenntniss der Biologie der Laubmoose.

Englers Jahrbiicher Bd. 32 Pag. 262.

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