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ausgebildet sind. Die Natur dieser Gebilde wird dann durch die ausseren Umstande bedingt.

Eben wegen des obengenannten Unterschiedes will ich dt n Moosen eine Polaritat, d. h. eine bestimmte Verteilung der organbildenden Stoffe, absprechen.

Es ware von Interesse zu untersuchen, ob die Bildung von Rhizoiden und von Protonema an bestimmte Stoffe gebunden sei. Die Versuche, die ich in dieser Richtung anstellte, gaben mir keine Erlauterungen. Die microchemische Reaktion auf Zucker (Osazonreaktion) deutete in beiden Fallen auf sehr wenig, manchmal auf das Fehlen des Zuckers; jedenfalls konnte von einem Vergleich nicht die Rede sein. Ebenso war ee mit den Reaktionen auf K, Mg, P und Nitraten.

In derselben Richtung waren vielleicht die Beziehungen zwischen Seitensprossen und Protonema zu suchen. Est ist noch völlig unklar, warum bei der Regeneration bald Entw icklung von Protonema, balddiejenige von Seitentrieben vorherrscht. Auch hier besteht eine gewisse Correlation.

Auch die unregelmïissige Verteilung der Seitentriebe am Htamm deutet auf ein Fehlen der Polaritat hin. Eigentümlich ist bei Hookeria, dass das Stammprotonema sich hauptsachlich am basalen Pol ausbildet, wiihrend die Entwicklung der Brutknospen (oder, wenn unter Wasser cultiviert wird, des Protonemas) hauptsachlich an den oberen Blattern stattfindet.

Die Lage der Pflanzen zum Erdcentrum, mit anderen Wcrten, der Geotropismus, scheint keinen entschiedenen Einfluss auf die Entstehung von Rhizoiden oder Protonema zu haben. Vielleicht bilden sich an dem aufwarts gekehrten Pol, wenn er eingesteckt ist, die Rhizoiden weniger leicht aus, tweil sie in der Richtung der Schwerkraft wachsen müssen und hier keinen Kontakt finden. Für verschiedene Arten ist der Einfluss des vorheri-

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