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Studien über die Geschichte, den heutigen Zustand und die Zukunft des Rindes und seiner Zucht in den Niederlanden

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Hengeveld sagt, dasz am Ende des 18ten Jahrhunderts die alte Rasse grösztenteils verschwunden war. In Gelderland, Overijssel und Utrecht wurden viele sogenannte Münster-Kühe eingeführt, welche von geringerer Qualitat als die danischen Kühe waren. Am Ende des 18ten und am Anfang des 19ten Jahrhunderts begann man der Viehhaltung mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Unter andern setzte der Vorstand des Beemsterpolders in NoordHolland eine »keure en order wegens de keus van springstieren» (Zuchstierkörung) ein. Diese Vorschrift ist noch Jahre lang in Kraft geblieben. Auf die Einfuhr von danischem Vieh war auch schon ein Einfuhrrecht von ƒ 20.— per Stück gesetzt, um dieser Einfuhr Einhalt zu tun, weil man fürchtete, dasz das inlandische Vieh zu viel entarten würde. Diese Einfuhrpramie wurde bisweilen einstweilen aufgehoben, wenn durch das Wüten der Rinderpest die Verluste erstaunlich grosz gewesen waren, wie z.B. in Friesland. Dasz man um das Jahr 1800 die gelittenen Verluste jedoch wieder nahezu ganz ersetzt hatte, zeicht sich wohl hieraus, dasz im Anfang dieses Jahres der ganze Viehstand der Niederlande wieder die Zahl von 902.526 Stück erreicht hatte, wovon 650.132 Stück über und 252.394 unter zwei Jahren.

In Noord-Holland brachte man 1801 schon wieder 17.894.427 Pfund Kase an den Markt und 1804 stieg diese Zahl bis 18.472.544 Pfund.

Auch mittels Schriften suchte man die Viehhaltung zu gröszerer Entwicklung zu bringen.

Die »Hollandsche Maatschappij van Wetenschappen und die ^Maatschappij ter bevordering van den Landbouw te Amsterdam schrieben mehrere Preisfragen aus. Es Erschienen mehrere Schriften u. a. von Dr. J. F. Martinet über die Naturgeschichte unsres Landes; von le Francq van Berkhey über die Naturgeschichte des Rindviehes, von P. Camper über Bodenurbarmachung, von Geert Reinders über die erwünschtesten Eigenschaften des Viehes,