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kam eine Zeit der Ruhe, die aber nicht von langer Dauer sein sollte, weil 1825 die Niederlande abermals von einer entsetzlichen Katastrophe betroffen wurden.

Den 2ten Februar erhob sich ein Sturm, der am 4ten um Mitternacht seinen Höhepunkt crreichte. Viele Deiche gaben nach und ein groszer Teil des Landes wurde überschwemmt. In Groningen belief sich der Schaden auf 817.000 Mk., indem ein grosze Menge Vieh ertrank. In Friesland war der Schaden viel gröszer. Allein in Schoterland, Haskerland und Aengwierden ertranken 4000 Rinder und der Gesamtschaden bezifferte sich auf eine Summe von 2.830.000 Mk. Drente verlor 34 Pferde, 1405 Rinder, 118 Schweine und 60 Schafe. In Overijssel ertranken 13.477 Rinder, 526 Pferde, 1028 Schweine und 1737 Schafe. Der Gesamtschaden belief sich hier auf eine Summe von 3.766.360 Mk. In Noord-Holland war der Gesamtschaden 4.518.053 Mk. und ertranken 2630 Rinder, 90 Pferde, 4586 Schafe und 432 Schweine. In Utrecht betrug der Schaden 50.243 Mk. und ertranken 40 Rinder. In Gelderland ertranken etwa 1000 Rinder und eine grosze Anzahl Schafe und Schweine. Auch hier wurde ein bedeutender Schaden erlitten, welcher sich auf ungefiihr 700.000 Mk. belief. Im ganzen bezifferte sich für die Niederlande der Verlust an Geld auf einen Betrag von 14.170.000 Mk. und an Vieh auf 5032 Pferde, 28.844 Rinder und 59.667 Schafe. Auch hier war aber der Verlust an Vieh nicht das Schlimmste, doch man führte wieder kleines Vieh aus Deutschland ein, wodurch die Qualitat viel geringer wurde (')■ Darauf kam 1833 die Lungenseuche in die Niederlande und herrschte bis 1849. Nur zwei Provinzen blieben verschont, namlich Zeeland und Groningen. 1833 kam die Seuche in Gelderland, 1835 in Zuid-Holland, 1837 in Utrecht, Noord-Brabant und Drente, 1838 in Noord-Holland, 1839 in

(') Kops, staat van den Landbouw.

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