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ja selbst fester als die schwarze, indem in schwartzbunten Koppeln Rückschlage auf diese Farbe nicht zu den Seltenheiten gehören und oft noch nach sehr langer Zeit auftreten. Bei dem Groninger Vieh ist es auffallend, dasz, wenn andres Vieh damit gekreuzt wird, die eigentümliche Abzeichnung am Kopf, wovon dieses Vieh sogar seinen Namen bekommt(man spricht von » Witkoppen* wenn der ganze Kopf weisz ist, und von » Blaarkoppen« wenn sich um das Auge ein ringförmiger Flecken von andrer Farbe befindet) sehr konstant auf das junge Vieh iibergeht (').

Weiter können wir Groningen, Friesland und Noord-Holland, in welche letztere Provinz von den altesten Zeiten bis zum heutigen Tage viel Vieh aus Friesland eingeführt wurden ist, indem man in Groningen einen schwarzbunten Viehschlag antrifft, der stark an das friesische Vieh erinnert, als das Zentrum vom schwarzbunten Vieh betrachten, von woraus es sich nach den andern Provinzen verbreitet hat. Auch haben wir gesehen, dasz in der 2ten Halfte des 18,en Jahrhunderts Friesland viel Vieh aus Danemark einführte, wahrend die andren Provinzen, wie Overijssel und Gelderland sich zufrieden gaben mit dem billigeren Vieh der deutschen Landrasse und in diesen Provinzen denn auch die sclnvarzbunte Farbe bis vor kurzer Zeit stark in der Minderzahl war.

Durch diese verschiedenen Erwagungen geführt, kam ich zu der Konklusion, dasz die Möglichkeit nicht ausgeschlossen sei, dasz die schwarzbunte Farbe des niederlandischen Viehs herrühre vom danischen Vieh. Um in dieser Hinsicht Gewiszheit zu erlangen, war es nötig erstens nachzuspüren, was über die Farben des urspriinglich danischen Viehs bekannt war und zweitens zu versuchen Angaben zu sammeln, aus denen mit möglichst groszer Sicherheit zu schlieszen war, dasz in den Niederlanden vor der 2ten Halfte des 18tcn Jahrhunderts kein schwarzbuntes Vieh angetroffen wurde. Was den ersten Punkt anbelangt, finden wir

(') Für die Bedeutung dieser Bemerkung siehe Seite 35.

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