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Die vielen Gemalde aus letzterer Zeit sind nicht in obigen Angaben gegeben, es geniigt mitzuteilen, dasz alle moderne Maler, von denen wir untern andern noch erwahnen wollen, Poggenbeek, Maris, Mauve und Weissenbruch, gerne Gebrauch machten vom schwarzbunten Rind, um hiermit ihre Weideansichten zu staffieren. Betrachten wir diese Übersicht naher, so trifft es uns sofort, dasz wir vor Nummer 61 kein einziges Gemalde antreffen, auf welcheni ein schwarzes oder schwarzbuntes Rind vorkommt, wahrend die folgenden Nummern alle ein oder mehr schwarzbunte Rinder zeigen. Die Jahreszahlen stimmen hierbei auffallend überein mit der von mir vertretenen Ansicht. Dennoch sehen wir mehr. Erstens treffen wir bei den Nummern 1 bis 61 sehr viele einfarbige Tiere an und zweitens zieht die grosze Anzahl »Blaarkoppen«, welche ich noch vermehren könnte mit dein bekannten, rotbunten Stier und der gelbbunten Kuh von Potter, — welche beide gleichfalls an «Blaarkoppen» denken lassen — (') unsre Aufmerksamkeit auf sich. Weil nun alle Maler dieselben Farben geben und alle auch so oft einen »Blaarkop« malen, glaube ich mich für berechtigt halten zu dürfen auf diese Angaben zu bauen und daraus zu schlieszen die Richtigkeit der These: Das niederlandische Vieh war urspriinglich nicht sckwarzbunl, die schwarzbunte Farbe datiert erst aus der letzten Zeit des 18"" Jahrhunderts, starnmt ab vom schwarzbunten, jut/ander Vieh, und von den altesten Zeiten an kam der "Blaarkop- schort viel/ach bei unsrem Vieh vor.

Ein Punkt speciel zieht weiter unsere Aufmerksamkeit auf sich. Das haufige Vorkommen von einfarbig roten Tieren beweist uns, wie wir auch aus nachfolgender Tabelle ersehen werden, dasz die rotefarbe beim niederlandischen Vieh die vorherrschende war.

1) Siehe : O. J. Hengeveld, Het Rundvee.

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