Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

II. DIE

NIEDERLANDISCHE RINDVIEHSCHLAÖE.

Es ist der grosze Verdienst des Herrn I. G. J. v. d. Bosch, des jetztigen Hauptinspektors des niederlandischen Rindviehstammbuches, dasz er den verschiedenen Ansichten, welche über die Anzah! und die Einteilung der niederlandischen Viehschlage bestanden, ein Ende gemacht hat, und kurz und bündig das niederlandische Rindvieh in drei Viehschlage eingeteilt hat, namlich, den schwarzbunten friesisch-hollandischen, den schwarzweiszkopf und »zwartblaard« Groninger und den rotbunten Maas-Rhein-IJssel Viehschlag, welche Viehschlage kurzweg angedeutet werden durch die Buchstaben F. H, G. und M. R. Y. Bei der Einteilung in diese drei Viehschlage hat v. d. Bosch, nicht nur geurteilt nach dem eigentümlichen Unterschied in der Farbe, sondern auch und zwar an erster Stelle nach dem Unterschied in den Durchschnittsmaszen, welche er aus den Dimensionen einer groszen Anzahl Rinder von jedem Viehschlag festgestellt hat und woraus sich entschieden ein Unterschied im Köperbau zeigte. Neben diesen drei Rindergruppen, treffen wir noch eine Masse ïiere an, die jedoch entweder so oft mit einander gekreuzt sind, dasz sie keinen bestimmten Typus inehr erkennen lasssen oder in so geringer Anzahl anwesend sind und für die niederlandische Viehzucht so wenig Wert haben, dasz sie nicht mehr in den Rahmen einer rationellen Viehzucht gehören. Über diese letzte Gruppe vonjTieren, wie solche ja in allen Zuchtgebieten existiren und denen Settegast den Namen »Rasse-janhagel< gab, werden wir bei der kurzen

Sluiten