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Typus der Niederungsrassc mit groszer Fahigkeit zur Milchprodi'.ktior. neb en genügenda Anlage zum Fleisch- und Fettwuchs; beide Eigenschaften stehen zu einander in einem Verhaltnis von ungefahr 70 zu 30.

Die Farbe ist schwarzbunt, wobei die gesuchteste Farbung die dunkelschvvarzbunte ist, worunter man versteht eine schwarze Vorder-, Mittel- und Flinterpartie, welche in der Höhe ungefahr des Widerristes und der Hiiften durch weisze Felder scharf geschieden sind. Der Bauch ist weisz, indem die Beine bis an die Kniee und die Hacken ebenfalls weisz sind. Bei der Beschreibung sagt v. d. Bosch, dasz graue Ringe beim Übergang von schwarz und weisz und das Auftreten von schwarzen Flecken an der Krone und dem Flodensack wohl zugelassen aber doch nicht gerne gesehen werden, indem man ebenso wenig gerne einen gelben Flecken über der Nase sieht. Fleute nimmt das friesische Rindviehstammbuch Tiere mit einzelnen Flecken an den Unterbeinen wohl noch auf; das niederlandische Rindviehstammbuch aber nicht.

Wir kommen hierauf spater bei der Beschreibung des niederlandischen Rindvie'nstammbuches zurück. Das Euter und der Schwanzbüschel sind weisz. Der Kopf ist schwarz mit gröszeren oder kleineren Stern, indem die Blasse auch noch oft vorkommt. Blaue Zitzen sind sehr gesucht. Bei dem Stier ist der Hodensack gewöhnlich weisz.

Es ist ein Viehschlag mit eckigen Formen und scharfen Linien, indem besonders bei den vorzüglichen Milchkühen oft Hochbeinigkeit auftritt. Die Mittelpartie ist im Verhaltnis zur Vorderpartie lang, wodurch das Tier einigermaszen unproportioniert gebaut ist. Die Zuchtrichtung im Milchtypus macht dieses Miszverhaltnis wohl einigermaszen erklarlich, obgleich wir in den Ietzten Jahren hierin grosze Verbesserung, namentlich in Friesland konstatieren können. Besonders das hochbeinige ist viel vermindert.

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