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Das Knochengerüst ist grob, dennoch tragt das Tier das Geprage des Adels durch den edlen Milchkopf, die glanzende, feine Hautund die Schlankheit des ganzen Körpers in Verbindung mit den hohen Milchergiebigkeit, wodurch es zu den Ersten der Milchrassen gehort.

In Friesland ist es im allgemeinen am meisten in der Milchriehtung entwickelt, wodurch man hier auch mehr Fehler wahrnimmt als in Holland, wo der Kopf weniger verfeinert, der Rücken starker und die Stellung korrekter ist. Der Kopf ist lang, etwas schmal in den Schlafen, trocken, fein geschnitten mit groszen, stark hervortretenden Augen, die Hörner sind ziemlich fein und in seitwarts sich wendender Kriimmung mit den Spitzen zu einander gebogen. Der Hals ist lang und dünn und hat bei uem echten Milchtypus eine ausgeschnittene Oberlinie, die Brust ist schmall aber zieinlich tief mit wenig Wamme. Die Schultern sind steil und durch weniger guten Anschlusz ist das Tier oft bug'g (laffenstützig) und hat es in Verbindung mit dem flachen Rippen wohl einmal ein Hasenlager (Laffenleere). Die Rippen sind im allgemeinen flach, doch die Hinteren runden sich ein wenig, indem sie durch ihre grosze Lange dazu beitragen einen tiefen Bauch zu formen. Sie sind breit und haben grosze Zwischenraume. Der Rücken ist lang, scharf und grade oder etwas gesenkt. Oft sieht man einen deutlichen Übergang von dem Rücken in die Lenden, dadurch, dasz die Dornfortsatze der letzten Rückenwirbel stark entwickelt sind. Dies gilt aber nicht als ein Fehler und man deutet es an mit dem Namen »Friesche Knoop«. Die Lenden sind lang und wenig fleischig, schmal nach vorn und mit deutlicher Einschnürung vor den Hüften, indem sie seitwarts wohl einmal etwas abfallen. Die Flanken sind grosz und hohl. Das Kreuz ist breit gebaut, namentlicli in den Hüften, oft ein wenig abhangend, aber immer mit groszem Beckenraum. Die Schenkel sind etwas schmal und ein wenig ausgehöhlt, sowohl von den Seiten als von hinten gesehen. Bei den Stieren sind

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