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Je nach der Bodenbeschaffenheit können wir nun bei diesem fricsisch-hollandischen Rind in Friesland von drei Untertypen sprechen. Auf dem schweren Marschboden im N. W. der Provinz sehen wir den schwersten Typus; in der Mitte und im Süden sehen wir ein mittelschweres Rind und im Osten, und SüdOsten, auf dem leichteren Boden nach Groningen und Drente hin, sehen wir einen leichteren Typus. Ein scharfer Unterschied zwischen den drei Typen ist nicht zu machen, ebensowenig als zwischen den Gegenden, wo sie vorkommen. Beide, sowohl die Landstriche als die drei Typen gelien allmahlich in einander iiber.

Bei dem mittelschweren Rind sehen wir die hiervor genannten Hauptfehler gewöhnlich in geringerem Masze auftreten, weil der Hals weniger ausgeschnitten und die Brust breiter ist. Die Schulter liegt schrager und weniger locker, die Rippen sind weniger flach, das Knochengerüst ist feiner und das Tier proportionierter von Bau. Der leichte Typus hingegen, zeigt, je weiter man sich von dem fruchtbaren Boden entfernt, wieder mehr Fehler im Bau, indem es auch weniger gleichmaszig von Typus ist. In den letzten Jahren kommt hierin aber auch immer mehr Verbesserung.

Wir achten es nicht ohne Bedeutung hier unten die Anforderungen folgen zu lassen, welche das friesische Rindviehstammbuch stellt:

Farbe — Schwarzbunt mit weiszer Flamme vorn und hinten, Stern vor dem Kopf und weisze Unterbeine.

Haut — Locker, fein und sanft.

Haar — Fein und sanft.

Kopf — Fein und nicht lang, mit groszen Augen, breitem, blauen Nasenspiegel und groszen Nasenlöchern.

Hörner — Fein und glatt, nach unten gerichtet und etwas nach vorn gebogen.

Hals — Fein und lang, gleichmaszig in Brust und Schulter übergehend.

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