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mit weniger Kosten seinen Zweck erreicht, indem nian dabei den grossen Vorteil hat, dasz jeder Viehzüchtc; mit einer oder mehr Kühen daran teilnehmen kann.

Nachdem man bestimmt hat, in welchem Vielisehlag man zuchten will, versucht man, je nach der Zahl der Teilnehmer einen oder mehrere gute Stiere von diesem Typus anzukaufen, indem man hierbei so viel wie möglich Tiere zu erhalten sucht, die zu den besten Zuchten gehören, bei denen die Kiihe schon seit Jahren auf Milchergiebigkeit untersucht sind. Dies ist eine Frage von rein finanzieller Art. Hat man nur die Verfügung über beschrankte Mittel, so wird man mit einem Tier von gutem Bau zufrieden sein müssen. Ist der Stier angekauft, so können die Mitglieder des Vereins die in Frage kommenden weiblichen Tiere beim Sekretar angeben. Tiere von allerlei Typus und Farbe werden angenommen. Eine dazu angestellte Kommission untersucht die angegebenen Tiere, wobei von einer Punktierskala Gebrauch gemacht wird. Wenn die Tiere nun den gestellten Minimalanforderungen entspreclien, werden sie in ein Register eingetragen. Hierbei werden alle Tiere, die in irgend einer Hinsicht starke Abweichungen zeigen, wie gut sie übrigens auch sein mogen, bestimmt ausgeschlossen. Bei dem Zuchtverein Lonneker—Enschede wird gebrauch gemacht vom Punktierskala des niederiandischen Rindviehstammbuches und ist die Minimalzahl der Punkte auf 70 bestimmt, wahrend für die Stiere diese Minimalzahl auf 75 festgesetzt ist. Die Kiihe können in jedem Alter angemeldet werden, jedoch nicht vor fünf Monaten, nachdem sie fiirs erste Mal gekalbt haben. Sind die Kiihe nun in das Register eingetragen, so werden sie, sobald sie wieder gekalbt haben, wahrend einer ganzen Laktationsperiode untersucht. Diese Untersuchung findet jede vierzehn Tage statt, die Milcli wird gewogen und eine kleine Quantitat wird mitgenommen nach der «Lonneker kooperatieve Butterfabrik und Milchanstallt* zur Bestiinmung des Fettgehaltes.

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