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diesen schwarzbunten Kühen stammend, sind also 3U Bluts, die Kalber von den andren Kühen Halbbluts. 31/32 Biut wird als Vollblut betrachtet und die Kalber dieser Tiere können spater auch für Einschreibung in das Körregister in Betracht kommen. In dieser Weise kommt man zu einem Kern von vollblut friesischhollandischen Kühen, wobei man genügende Sicherheit hat für die Rassenreinheit der Tiere, welche Sicherheit, wie wir im fünften Kapitel sehen werden, bei dem niederlandischen Rindviehstammbuch meistens fehlt.

Die Kalber werden innerhalb 24 Stunden nach der Geburt angegeben und darauf innerhalb 24 Stunden von dem Kontrolleur in duplo gezeichnet. Ein Formular behalt der Eigenthümer und eines empfangt der Inspector. Als weitere Besonderheiten kann ich noch melden, dasz die Kiihe bei der Einschreibung in das Stammregister gezeichnet und mit einer Ohrnummer versehen werden. Die Kalber werden nur gezeichnet, weil sie die Nummern oft verloren. Der Verein wirkt mit fünf Stieren; in das Register sind 500 Kühe, in das Stammregister 250 Kühe und in das Kalberbuch 140 Kalber eingeschrieben. Da der Verein seit dem Monat Mai 1906 in dieser Weise tatig ist, sind nur noch wenige Kühe in das Körregister eingeschrieben.

In den Gegenden, wo die Kühe noch keine genügende Qualitat haben, um mit Erfolg ein Zuchtverein zu gründen, wird es angebracht sein, dasz man dort erst mit der Gründung einer Stierhaltungsgenossenschaft anfangt, wobei man lediglich auf einen guten, proportionierten Bau zu achten hat. Wenn man nach einiger Zeit mit dieser Stierhaltung einen Kontrollverein verbindet entsteht allmahlich ein vollstandiger Zuchtverein.

Schlieszlich folge eine Übersicht der Anzahl Zucht-, Kontrollvereine und Stierhaltungsgenossenschaften in den verschiedenen Provinzen.

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