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Studien über die Geschichte, den heutigen Zustand und die Zukunft des Rindes und seiner Zucht in den Niederlanden

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In Noord-Holland steilte die Kommission einen Inspektor an, der kontrollieren musz ob die Vereinigungen, welche einen Zuschusz erhalten, den festgesetzten Vorschriften genügen. Nicht nur erreicht man mittels dieser fortwahrenden Aufsicht ein Arbeiten in der guten Richtung, wodurch die Einheitlichkeit der Arbeit in den verschiedenen Vereinen erhalten bleibt, sondern man bekommt zugleich melir Garantie für die Zuverlassigkeit der Produktionsziffern. Der Inspektor bezieht ein Gehalt von ƒ800.— und weiter beziehen 18 Zuchtvereine einen Beitrag von / 225.— jeder. Sie müssen dazu folgende Bedingungen entsprechen: Jeder Vereiti musz mindestens 8 Mitglieder zahlen und die Milch von 20 Kühen untersuchen lassen; der Verein steht unter Kontrolle der Kommission, musz alljahrlich Rechenschaft ablegen, einen Bericht einsenden und die Statuten des Vereins müssen der Kommission zur Genehmigung vorgelegt werden. Das Zuchtziel musz sein ein schwarzbuntes F. H.-Rind mit gutem Bau und groszer Milchergiebigkeit.

In Limburg ernannte, wie wir schon im vorigen Kapitel sahen, die Provinzial-Viehverbesserungskommission im Jahre 1899 einen Zentralausschusz zur Förderung der Errichtung von Stierhaltungsgenossenschaften und Zuchtvereinen, welcher Ausschusz seit dem Jahre 1900 über ƒ 1000.— jahrlich verfügen kann. Dieser Betrag wurde 1907 erhöht bis ƒ 1500.—. Die den Vereinen gewahrte finanzielle Unterstützung ist folgenderweise geregelt: Stierhaltungsgenossenschaften mit ein bis fünf Stieren erhalten Zuschüsse von f 25.—, ƒ 40.—, ƒ 50.— und ƒ 60.— und Zuchtvereine mit einem Stier erhalten ƒ 50.— pro Jahr. Der Zentralausschusz hat hierbei das Recht ein Gutachten abzugeben in Bezug auf die Wahl des Viehschlages, in welchem gezüchtet werden soli, und man musz bei dem einmal gewahlten Viehtypus bleiben. Weiter müssen die Vereine den durch den Ausschusz festgesetzten Bestimmungen nachkommen.

In Friesland gewahrt man den Stierhaltungsgenossenschafteneinen