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2e ein richtiges Verhaltnis bekommt zvvischen der Bedeutung der verschiedenen Teile,

3e die für jeden Teil bestimmte Norm nicht überschreiten und also eine gute Eigenschaft nicht zu hoch anschlagen kann,

4e weil der Eigentümer auf Grund der zuerkannten Punkte den Preisrichter um Aufklarung bitten kann und

5e weil Tiere, die auf verschiedenen Platzen und zu verschiedenen Zeiten gekort sind, mit einander verglichen werden können und man sich, auf Grund der Punktierskala, besonders wenn hierbei auch Masze angegeben werden, bei einiger Übung ein ziemlich deutliches Bild des Tieres vorstellen kann, ohne es zu sehen.

Auf das unter 4 genannte Motiv will ich noch speziell die Aufmerksamkeit lenken. !ch bin der Überzeugung, dasz die verpflichtete Mitteilung eines kurzen Körungsberichts iiber jedes Tier nach der abgehaltenen Körung von groszem Nutzen sein würde. Nun sind viele Eigentümer unzufrieden, weil sie glauben, ihr Tier habe zu wenig Punkte erhalten, und diese Meinung hauptsachlich daher kommt, dasz sie nicht wissen welche Fehler dieses Tier zeigt. Eine kurze, mündliclie Auseinandersetzung der guten und schlechten Eigenschaften jedes Tieres würde 1. bei vielen den Gedanken, sie seien ungerecht behandelt worden, verhindern, 2. sehr lehrreich sein können, weil die Ziichter auf verschiedene Fehler aufmerksam gemacht werden und ihnen also angewiesen wird, welche Verbesserungen sie anbringen können.

Flerr Prof. Dr. Duerst hatte die Güte mir mitzuteilen, dasz auch auf den schweizerischen Schauen und Ausstellungen dieser Modus mehr und mehr in Aufnahme kommt. So wurde auf dem letzten Zuchtstiermarkte des Verbandes schweizerischer Braunviehzuchtgenossenschalten in Zug (1908) die Punktierkarte eines jeden Tieres mit den Maszen und deren Bewertung seitens der Preisrichter über jedem Tiere angeschlagen, sodasz jedermann

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