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EDUARD RIECKE.

1. Die Erscheinungeu der strümenden Elcctricitiit boten der TJntersachung vou Anfang .111 zwei verschiedene Seiten dar. Man konnte einmal den Strom als et was gegebenes betrachten und naeli den Wirknngen fragen, die in der l mgebung des Stromes in seinem Felde, sich vollziehen. Man könnte andererseits die Frage nach der Natur des Stromes selbst nach seiner Abhiingigkeit von den in seinem Leiter wirkenden Kriiften und von der BeschaH'enheit des Leiters zum Gegenstand der Untersuchung machen.

Die \\ irkungen in dem Felde des Stromes liaben in der MaxwellllKin z/schen Theorie ihre einfacliste Darstellung gefunden. Von dem A organg der galvanischen Strümung selbst schien die alte Vorstellung Coi i.ojib's noch immer ein besseres Bild zu geben. So entwickelte sich ant der einen Seite die Theorie des electromagnetischen Feldes, welche den liaum als ein Continuüm betrachtet, auf der anderen Seite die Theorie der electrischen Striimung in Leitern, insbesondere in Electrolyten und (iasen, welche von der Annahme electrisch geladener Theilchen ausgeht, die durch wcite Zwischenriiume getrennt das Innere der Leiter erfiillen. Obwohl die Kluft zwischen der alten und der neuen Theorie durch Hki.miioltz nach vcrschiedenen Ilichtungen hin iiberbriickt worden war, neigte sich doch die Meinung dahin, dass die Vorstellung von selbstiindigen materiellen Theilchen, wie sic der Fluidumstheorie eigenthiinilich war, mit der MAXWKu/schen Autf'assung unvertriiglich sei. Dass diese Meinung eine irrige war, dass erst aus der Verschmelzung der beiden A orstelliuigcu ein vollstiindiges und einheitliches Bild

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