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damals sehr schwer die Temperatur der benutzten grossen Wassermassc liingere Zeit innerhalb Grades konstant zu erhalten.

Inzwischen siiid zur Zeit die techuischen Hilfsniittel bei derartigen Yersuchen selir viel verkommnet; tneclianisebe Riihrung durch Kleinmotoren erinöglieht es ]a auf unbestinimte Zeit konstante lemperaturen zu erzielen, eine Bedingmig, weieher hier Geinige geleistet werden muss, da sich das Gleicligewicht meistens ziemlich langsam einstelit.

Wir konuten somit boffen, die bestellende Diskrepanz unter A11wendung dieser besseren Hilfsniittel zum Verschwinden bringen zu kiinnen.

Expeiumentki.i.es.

1. Die Salze, d.li. das MgS'O, . 7 11,0 und FeSOk . Hifi wurden mit grosser Sorgfalt hergestellt.

Kiiufliches Magnesiumsulfat, als purissimum bezeichnet, wurde dreimal uinkristallisiert, sehr fein gepulvert und sorgfiiltig zwischen Leinentiichem getroeknet.

Das Ferrosulfat wurde aus Blumendralit bereitet. Derselbe wurde in SoxHLET-flasehen mit Kautschukventil unter Abschluss der Luftin verdiinnter Schwefelsiiure gelost; die naeli Abkiililung ausgeschiedenen Kristalle wurden in luftfreiem, eine Spur Schwefelsiiure entlialtendem Wasser gelust, und durch mehrmaliges Umkristallisieren unter Abschluss der Luft gereinigt, dann in Leinentiichern getroeknet nachdem sie zu einein feinen Pulver verrieben waren.

2. Die Dainpfdruckmessungen wurden mit dem Bhemer IrowEiN'scheu Tensimeter, in der von van 't Hoee angegebenen iorm ) ausgeführt; als Messfliissigkeit wurde Quecksilber bcnutzt. Frowein batte zwar mit Olivenöl gearbeitet, indess arbeiteten wir bei so hoiien Temperaturen, dass die beobacliteten Drucke aucli in Quecksilber eiuen passenden Wert erhalten, so dass die unvermeidlichen Feliler in der Ablesung der Quecksilbersiiulen nicht zu selir ins Gewicht fielen. Die Ablesung gescliali kathetometrisch.

') Studiën zur Ckeinischen Dynamik, S. 193.

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