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Sind nach dein Zurückdrehcn in die Anfangsstellung die Strielie von ./ uud li noch seliarf eingestellt und in der Mitte der Gesichtsfelder, so ist die Justirung vollendet; andernfalls fiihrt eine zweite Anniiherung sofort zum Ziele. Nach Fixirung der Anschliige, welche die Drehung uin 1S0° markiren, kann die Beobachtungsreihe durchgefiihrt werden, oline dass hiezu neue Justirungen notwendig werden, wenn uur für geniigende Sicherlieit in der Eiilirung gesorgt ist.

Durch die Art der Beobachtungen werden bei Anwendung des Urehkomparators die absoluten Xeigungen der Mikroskope in keiner Weise beeinflusst. Relative Neigungsanderungen in Bezug auf die Liiugsaxen der Stiibe, die bei unvollkominener Justirung der Drebungsaxe auftreten, sind von vornherein durch die Justirung der Stiibe kompensirt. Es geiriigt liiezu, dass bei der Pointirung die Entfernungen der Striche von den Objektiven dieselben seien, und diese Bedingung wird bei der Eeinjustirung durch die scharfe Einstellung auf deutliche Sehweite naeh dem von Herrn Coenu angegebenen Verfahren strenge erfüllt ').

Der Drehkomparator gestattet nun ferner behufs Eliininirung der oben besjirochenen StrichauH'assung eine relative Vertauschung der Stiibe vorzunehinen, oline dass hiezu ein, den Teinperaturausgleich stürendes Oellnen der Tröge und das 1 mlegen der Stiibe notwendig würde. Verschiebt man nainlich nach Schluss der ersten Beobachtungsreihe den Rollwagen urn die Eutfeniuiig der beiden Stiibe in der llichtung nach den Mikroskopen liin, so belindet sich alsdann der Stab B J1 j in der Visirebene, aber so, dass nun der Strich H sich unter dem Mikroskope L betindet, wiihrend nach der Drehung des Troges um Is0° der Strich -7, an seine Stelle tritt. Die Stiibe liegen also in der neueu Versuchsreihe genau so, als waren sie in der urspriinglichen Stellungdes Komparators um ilire vertikale Queraxe um 180° gedreht worden; und es kann oline wesentlichen Zeitverlust die zweite Beobachtungsreihe durchgeführt,

') Werilen bei den Verwleichungen iiberdies nach dem Vorschlage der Herren Geheimrat Prof. Dr. Förstkr und Diiektor Prof. Dr. Hiksch Hülfsintervalle diesseits und jenseits der Hauptstriche gemessen, und daraus der Schraubenwert abgeleitet so wird der Fehler einer etwaigen unvollkommenen Einstellung auf deutliche Sehweite in aller Strenge eliminirt. Yergl. Annexes V et VI, der Procés-Verbaux des Séances du Comité international des poids et mesures en 1878. Paris.

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