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Ausdehimngsbestiimnung erliöht, sondern /ugleich die Gleiclning der Stiibe einwurfsfrei ennittelt werden.

In den plivsikalischen Laboratorien fiir wissenscliaftlirlie I ntersiichungen mussen vielfach die Feliler von Tlieiliiiigen ennittelt, uiul beliebige Intervalle ausgeinessen werden, wobei allerdings meist niclit die liöchste Genauigkeit erforderlicli ist. Fiir diesen Fall diirftc sicli eine iihnlielie Disposition empfeblen, wie icli sie bereits im Jahre lsss, anliisslieh eines Projcktes fiir einen Universalkomparator fiir die Plivsikaliscli Teclmisclie Reii lisanstalt vorgesclilagen, aber bislier nicht jmblicirt habe.

IStatt die Mikroskope an den Pfeilern /.n befestigen, werden sie anf Sclilitten montirt, welclie auf 2 abgedrehten mul gesclilitt'enen Stalilcvlindern gleiten die parallel zu einander in passender Iliihe mul Entfernung die Pfeiler iiberbriicken, mul an iliren Enden durcli Eassuiigen verblinden sind. W ahrend die eine derselben auf dein einen Pfeiler sit-li fest aufstiitzt, gleitet die andere auf dein zweiten Pfeiler inittels Rollen auf einer glatten, fiihrenden L nterlage, so dass das System bei Temperaturiinderungeii sicli frei ausdehnen kann. W iirde es gelingen oblie allzu «rosse Kosten die Riihren aus der von Herrn Dr. Gnu.i, umk gefundeneii, fast ausdehungslosen Niekelstalillegierung lierzustellen, so wiirde dies iiusserst wertvoll sein, da alsdann der Eintluss weeliselnder Temperatureii auf die Entfernung der Mikroskope verschwindend klein sein wiirde.

Schwieriger ist es, die Durehbiegung der llöhren namentlich bei verschiedenen Belastungen, bei einer Spannweite von 1 m. 70, zubeseitigen. Iliezu diirfte es sicli empfehlen, wie damals bereits in Aussieht genoinmen war, die Röliren inittels passend verteilter, veratellbarer Stiitzen, die auf starken doppelten T Triigern ruhen, justirbar zu maclien, uiul die Mikroskopschlitten uur niit einem Bruchteil ihres Gewiehtes auf den llöhren aufliegen zu lassen. Zur kontrolle der Justirung ist auf dein Sclilitten ein Niveau in der Rielitung der llöhren, und eines senkrecht dazu montirt. Auf die Details, die seinerzeit mit Unterstiitzung seitens der Herren l)r. IIichard \Vi iny.i:i,, Prof. Dr. Jügku und Prof. Dr. Grumlich ausgearbeitet worden sind, kann hier nicht niilier eingetreten werden.

Dagegen diirfte ein damals sclion von inir gemachter, und seither nicht unwesentlicb verbesserter Yorschlag von allgeineinerem Interesse sein. wonacli zur raschen Bestininiung der Tlieilungsfehler eines Mass-

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