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den freien llaum zwischen den Atomen nnd die iin 4 gefundenen Werte fiir moleculare Kreislilufe innerhalb dieses lïaunies 0,25 //.,a, so ergiebt sicli tiir den aussersten \\ ert von welche noch eine ungestiirte Beweguug gestattet i>, = 1.10 '. wiihreiul als mittlere Gesclnvindigkeit 8,7.10" aiigenoinmen wurde.

Let zen: Aiuiahine stiitzt sicli anl die Hypothese eines Gleichgewichts bei zahlreichen Stüssen. weshalb man geneigt sein wiirde fiir die Gescliwindigkeitsverteilung bei den Elektronen das MA\WKi,i,'schen Gesetz anzuweiiden. Datm aber wiirde man die Anzahl der Fiille in welchen eine so viel kleinere Gesclnvindigkeit vorkoinmt praktisch irlcich II seizen könneu, nnd die thatsachlichc erhebliche \\ iderstandszunahme wiire nicht erkliirt.

Üieselbe Sclnvierigkeit begegnet man weun man unter Annahnie eines einigermassen wahrsclieinlichen W'ertes fiir die mittlere Wegliinge deiElektronen / aus der Formel

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die Wandernngsgeschwindigkeit V bereclincn will. Man erhiilt z. 15. fiir / = 1 l-ip, ö = 1.10-', wiihreud wir aus dem Har.r.-Eff'ekt einen Wert 8,4. 10-'1 hergeleitet haben.

Die Abweicliuiigen sind beide im selben Sinne und wiirden vcriiiindcrl werden weiin man tiir l und /* grössere, tiir c kleinere Werte nehiiien könute. Ninunt man z. B. fiir / und r 10 mal grössere Werte, fiir o einen Hl mal kleineren, so ergiebt sicli » = 1(1 /'| = 4.1(|t wiihreud f dan 8,7.1 II 'sein wiirde.

Es ist nicht niöglich sicli ein richtiges Urteil iïber / zu bilden oline die wiiklichen Dinieusionen der Molecule und Atome zu kennen, lm (legenteil glaube icli nachweisen zu kiinnen, warnm man berechti",t ist r kleiner zu nehnien.

ü. Die o ben erwiihnten Formelu fiir Lcitfiihigkeit, Wanderungsgescliw mdigkeit u. s. \\. snul hergeleitet unter der Annahnie, dass man die Beweguug der Elektronen behandeln kann wie diejenige der Mole-

') Vergl. hiHiiijuraldiss. p. 104. Kikcke Wied. Ann. GG, p. o'il. Dhude 1.c. p. 575.

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