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geometrische Zusaminensetzung der fiir rullende Körper geitenden Ausbreitungsgeschwindigkeit mit der negativ genominenen Körpergeschwindigkeit. In dieseni Satz ist das Gesetz der Aberration enthalten.

In den iibrigeii diirchsichtigen Kiirpern erbiilt man die absolute Ausbreitungsgeschwindigkeit, indein man die für den l'all der Uulie geltende Geselnvindigkeit inil eineni bestiinniten Bruehteil der Körpergeschwindigkeit ziisamineiisetzt. Sei die Geschwindigkeit n und der

Brechungse\ponent (3 daiin ist dieser Bruehteil ^1 (Fizeau's

Versueh mit ströinendein Wasser.)

c. Der relative Strablengang wird tlnr.-li die Bewegung nicht geiindert. lnsbesondere: die beobaehtete Aberration ist unabhiingig von der Walil der durchsichtigen Siibstanzen im Fernrohr (Linsen, Fiillung mit Wasser).

</. [nterfereiizerscheiiiungeii werden durcli die Bewegung uieht beeinllusst. (Miciielson u. Moki.i:y.)

Zwisehen den Siitzen, welche unter Z als Ausdruck der Beobachtung hingestellt sind, bestellen geometrische Beziehungeii: sie sind geometrisch nicht unabhiingig von einander; sie sind aber zugleich ia Strenge geometrisch nicht vertriiglieli mit einander. Wir wollen als Grossen nt,M' Ordnuug solche bezeiehnen, welche die nfl' Potenz des Verhiiltnisses der Körpergeschwindigkeit zur Ijichtgeschwindigkeit als Faktor enthalten. Dann sind die Siitze unter Z durchweg vertriiglieli und teilweise abhiingig von einander beziiglich der Grossen erster Ordnung; sie sind teilweise in Widerspruch mit einander beziiglich der (iriissen zweiter Ordnung.

Fiir die Beobachtungen andererseits gilt: diejenigeu unter I und Z a, b, c können als verbiirgt geiten beziiglich der Grossen erster Ordnung, diejenigeu unter Zit hingegen auch beziiglich der Griissen zweiter Ordnung.

Die Maxwei.i,"schen Gleichungen fiir rullende Körper sind (hei an Zalil: die beiden Gleicliungen, welche die Wechselbezieliungen zwisehen den beiden Feldintensitiiten und den beiden Polarisationen enthalten, und die Gleichung, welche den Wert der electroinagnetischen Energie festsetzt. Wo es sicli aber lediglich urn den riiumlich-zeitlichen Yerlauf der Strahlung handelt, da kommt die letztgenaniite Gleichung nicht in Frage.

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