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mittels der M AXWKU.VIien Energieformel und der Poyntim; schen Vorstellung der Energiestriiniung geniigt.

II. Elemextargesetze.

10. Jformnlirmig des Problews. Gharakteristisch fiirdie entwickelte Theorie ist es, dass sie eine FortpHanzung der elektrodynamischen Erregungen mit der Lichtgeschwindigkeit im freien Aether anniinmt. Es entsteht daher die Yerinuthung,dassesniöglichsein miisse, diejeweilige Erregung an irgend einer Stelle als Folge von Vorgiingen darzustellen, die in jeder liaumstelle zu so weit zurnckliegenden Zeiten stattfaiulen, als jener Ausbreitungsgeschwindigkeit entspricht. 13a wir ferner anuehmrn, dass alle Aethererregungen ihren Ursprungin den elektrischen Theilcheu haben, so werden wir weiter vermuthen, dass es auch möglieh sein miisse im Sinne der alten Theorien, die entscheidenden Vorgange allein auf diese elektrischen Theilcheu zu beziehen.

Aehnliche Probleme sind in der Elasticiteitstheorie sowie in deiOptik sclion vielfach behandelt worden, und wir kommen leicht zu unserein Ziel, wenn wir von den so entwickelten Methoden Gebrauch machen. Icli will im Folgenden den W eg gehen, aut welchen von Hei/i'&a.mi das üuygens'sche Prinzip analytisch formulirt wurde.

11. Kiementargeselz f iïr Eauinehmeute. Es ware nicht zweckiniissig direkt an die Gleichungen für K und H an zu kniipfen, wcil die Trcnnung beider Vektoren zu unbequemen Xebenbedingungen fiihrt. Man ptiegt in solchen Falleii nacli dem Yorgang von Ci.euscii (lS(i.'S) passende lliilfsgrössen ein zu fiihren. In uuserem Falie ist das in I und £ sclion geschelien, wir werden also ohne weiteres das System:

a l /i) /(vi (v- (v-1

ii«n * = vh -4- + )+* 2x,

j \ <\r2 ^ <\j2 r<W '

d1 Tv , ^Tv . <V2 rv I\ \ , , . 2 7*

<*»> k' 'Cs. + *.+ *)+4*"l

zur Pestiimnung von £ und l" verwerthen kunnen.

Hei.trami ') benutzt folgeuden matheinatischeii lliilfssatz : Ist ü eine

') K. Accail. (1. Liucei, Remt. IV (2), p. f>l, 18".la, uine «leutselie Darstellung gieht W. Voiut, Compendium d. theoret. Pliysik, 11. Bd, p. 77<>, Leipzig 18ÏM5.

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