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VERSUCHE ÜRER S E KU N D a R STR A II L EN

von

ERNST DOBN.

Trifl't die Strahlung einer Röntgenröhre auf einen ponderablen Kürper, so gelien von diesein diffuse Stralilen aus, welclie sicli von den einfallenden Röntgenstrahlen zuniichst durch eine geringeredurclidringeiide Kraft unterscheideii.

Hr. Sagnac luit die Eigenschaften dieser Stralilen, die er „Sekundiirstralilen" iiennt, eingeliend untersuelit ').

I nier seinen Beobnelitungen war inir insbesondere die von Interesse, dass gewisse Sekundiirstralilen schon durch eine Luftschicht von (1,1 mm. Dicke absorbirt wurden -).

Die Analogie init den iiiisscrsten, von llerrn l)r V. Schimann photographirten ultravioletten Stralilen liegt nalie und ist aucli von Herrn Sagnac hervorgehobeu worden.

Diese durch Luft stark absorbirten Sekundiirstralilen sind der (legenstand der nachstehenden I ntersuchung.

1. Zur Erzeugung der erforderlichen kriiftigen Röntgenstrahlen benutztc icli zuniiclist einen liiduktionsapparat von Reiniger, Gebbeut uud Schai.l '), der sicli oline Weiteres mit eineni elektrolyt ischen Unterbrecher nach Wehnelt oder Simon betreiben liess.

Die erreiehbare Funkenliinge zwischeu Spitze und Scheibe, betrug

') Sagnac, Comptes rendus 1H97 bis 1900.

") Sagnac, Comptes rernlus T. 12>\ 18'.iil, p. 300.

') Naliere Angahen s. Wied. Ann. 63, p. Kil, 1897.

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