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dier Erscheinungen spezielle Dienste zu leisten verspricht, was — soviel mir bekannt ist - nicht der Fall ist. Man sieht, dass weder die eine, nocli die andere Yorstellungsweise etwas /wingendes hat und dass inithin die Annahme der Laduiigsanhaufung an der Oberfliiche wohl als rein willkiirlich geiten miisste, wenn man sieli nicht die Yorliebe zu dieser Annahme, jeder andern gegeniiber, historisch erkliiren kiïnntc.

Ein (irnnd aber spricht entschiedcn geine reine Oberfliichenverteilnng der Ladung; es wiirde ïiiiiulich in den Punkten der (.beril fiche eines bewegten Electrons der electrischc Struin einen unendlichen Wert besit/en. So wird man also dazn gefïihrt, vielinehr an eine Oberlliichenschicht von endlicher, sei es (leun auch geringer, Dieke zu denken. Dass die Dicke gering sei, wiire daim aber wieder eine ganz unbegründete Spezialisirung der Annalune; mul so werden wir daim sehliesslich die Yoraussetzung einer Verteilung der Ladung in einer Schicht beliebiger Dicke. als mehr allgenicin, vorziehen.

Am allgemeiiisten wiire wohl die Annahme. dass die Ladung iiber einen Raumteil von beliebiger Gcstalt in beliebiger Weise verteilt wiire; sie wiirde aber zu etwas coniplizirten Ueehniingen fiiliren, und ich habe cs dalier vorgezogen, die Annahnie iiber die Ladmigsverteiliing iin Electron soweit zn spezialisiren dass ich voraussetze dass das Electron eine iiber sein ganzes Voluin gleichinassig geladene Kugelschale (Fall H ist. Die Vergleichung der t'iir die beiden extremen Kalle einer selir diinnen Kugelschale (II) mul einer vollstiindig ausgefiillten Kugel (III), wel (-Inheide dein allgeineineren Kali I untergeordnet werden konnen, zu erhaltenden Ergebnisse wird mis auch oline weitere Kechnung sclion gestalten eine Yermiitung aufzustellen iiber etwaige Kintliisse, welclie anderen Arten der Eadungsvei-teilung zugeschrieben werden kiinnten.

Ich gelie jetzt von der Annahme I aus, betrachte aber immer sofort den Einfluss der Speziellannahmen II und 111, nciiiie den aussern mul innern Kadius der geladenen Kugelschale bezw. a und b, ilire DiHerenz /, die positive oder negative, Totalladung des Electrons e, die iiberall in der Kugelschale vorhandene Ladungsdichle aber, d.li. den Divergenzwert der dieleclrischen Verschiebuiig, S, die Dielectrizitiitsconstante (Permittanz) im Aussenraiiine Aj, in der Kugelschale A„.

Xennt man daim den vom Mittelpunkie des Electrons nacli einem Punkt des Keides gezogenen Kadius vector l' und dessen Tensor und Einheitsvector bezw. r und so hat man fiirdiedielectrische Verschiebung:

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