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von der Zeit wiihrend deren eine bestimmte Geschwindigkeit der Ladung bereits besteht, denn die elektromagnetische Energie strahlt ja erst allmalilig m den Kauni aus. Nicht nur zur Erzeugung sondern auch zur Koustaiithaltung einer bestellende» ('onvectiousgescliwindigkeit grösser als die Lichtgeschwindigkeit wiirde erhcbliche iiussere Arbeit gefordert werden.

Derartige (iedanken linden wirsclion im Jahre lsss ') vermuthungsweise von Hkavisioe ausgesprochen und spiiter weiter entwickelt. Wenn man dem Probleme der Erzeugung von Kathodenstrahlen müglichst grosser Geschwindigkeit trotzdem bisher noch nicht nSher zutreteu versucht hal, so liegt das wohl nicht nur an den experimentellen Scl.wierigkeiten: es handelt sich urn Herstellung genügeiul „harter" Vacuumrohren, die das fiir Beschleunigung über Lichtgeschwindigkeit nöthige Potentialgefiille aushalten 2). Entmuthigend war vielmehr auch der Urnstand dass die anderen Theoretiker, welche sich mit dem Gegenstande befasst haben, im Gegensatze zu IIeaviside die Ansicht vertraten: nacli den Max wKi.i/schen Gleichungen sei es überhaupt unmöglich einem geladenen K.irper grössere als Lichtgeschwindigkeit zu ertheilen »); es erfordere das unendliche Knergiemengen.

Naclulem J. .1. Thomson in Ankiiiipfung an Kathodenstrahlenversuche von Cröokes und von Coi.dstkin Niihenuigsformeln fiir die Wirkung tliegcuder elektrischer Theilchen auf einander und für ilir "V erhalten im Magnetfelde bei Gcschwindigkciten klein gegen die Lichtgeschwindigkeit abgeleitet liatte1), gab IIeaviside zuerst •'•) die strenge Losung der Aufgabe: dielectrische Verschiebung b ") mit den Componenten b.,, b;/, b und magnetische Kraft .f> mit den Componenten

') O. Hkavisilie, Electrical Papers II, Londen p. 41)4.

-< Versuche nacli dieser Kiehtung im Göttinger Laboratorium haben noch nicht zu befriedigendem Kesultate gefiihrt.

wli p 'M T"°M:S0N' "''CCHl researches 'n Electricity an,l Magnetism, Oxford

C. Searle, Phil. May. (5) 44, p. 341, 1897.

'• J. J. Thomson, Phil. May. (5) 11, p. 229, 1881.

O. Hkavisiüe, Phil. May., April 1889; vergleiche auch Eleclr. Pap., Vol. II, p. 495; und Electromaynetic Theory, London, Vol. 11 tj 104.

) Wir bedienen uns der LoiiENT/.'schen Bezeichnungen in seinem „ Versueh einer 'Iheone der electrisehen und optischtn Ersclieinungen in bewegten Körpern , Leiden 1895. Deutsche Buchstaben stellen Vektorgrössen dar.

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