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eine dunne, „unverhoizte oder „unverkorkte Wand haben und welche nicht zugleich sehr gedehnt und zugespitzt (faserförmig) sind, Parenchymzellen genannt werden. Diese Benennung wird auch noch auf andere Zellenarten angewandt; allein darüber herrscht keine völlicre Uebereinstimmungr. Von

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diesen Pallen werden wir spater noch einige kennen lernen. Vorlaufig betrachten wir nur Zeilen, die jeder zu dem Parenchym rechnet.

Zeilen aus dem aussern Fruchtfleisch der Schneebeere (Symphoricarpus rcicemosus).

Diese bilden kaum ein zusammenhano^endes Ganzes, ein

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Gewebel). Sie hangen teilweise so lose zusammen, dass, wenn man sie in einen Tropfen Wasser auf das Objektglas legt, manche ohne weiteres schon aus einander fallen, die meisten der übrigen aber durch Bewegung mit einer Nadel sich ziemlich leicht trennen lassen. Reife Früchte, welche diese Eigentümlichkeit haben, nennt man daher im taglichen Leben sehr bezeichnend ,,mehlig".

An den Zeilen der Schneebeere kann man schon gleich sehen, das jede Zelle ihre eigne Wand hat. Die meisten sind, wie dies bei typischen Parenchymzellen gewöhnlich der Fall ist, fast isodiametrisch (S. Notiz auf S. 10). Innerhalb der

i) Diesei sowohl in dei 1 flanzen- nis in der Fierkunde allgemein gebniuchliche Ausdruck beruht auf einer unrichtigen Vorstellung. Grew, einer der Gründer der „innern Morphologie" (Anatomie, Histologie), von dem auch die Bezeichnung „Parenchym" herrührt, meinte, das in dem Stamm der Baume ausser Fasern, pa1 allel mit dei Aclise, in 1* lachen senkrccht zu dieser auch tiiden vorkommen, und dass alle diese, auf eine bestimmte Weise ineinander verflochten (etwa wie die Weiden bei einem Korbe) zusammen die Wande bilden, wodurch die verschiedenen Hohlïaume in dei I llanze (z.B. auch die Zcllhöhlungen des Markes) von einander getrennt werden. Neiiemiah Grew, Anatomy of plantes 1682, Tafel XL, Seite 121.

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