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denn auch zuweilen nach gerechnet werden. Wir betrachten zwei bonnen und zwar zunachst in dem:

Stengelquerschnitt des Goldregens (Cytisus La-

bitr 7i7iiii).

An der Aussenseite des Stengels befindet sich ein Gewebe, mchrere Zeilen dick, dessen radiale und tangentiale Wande im Querschnitt betrachtet in regelmassigen Reihen liegen; auch schliessen sie ohne Intercellulare an einander. Dies sind die erwahnten Korkzellen, die für viele Pflanzenteile eine Schutzlage an der Aussenseite bilden und speziell eine zu starke Verdunstung verhindern.

Ebenso wie man iiber die chemische Zusammensetzung der ,,Cellulose und der ,,verholzten" Membran noch nicht viel Bescheid weiss, so auch nicht iiber die ,,Korkzellen". Man versteht unter ,,verkorkten Wanden dann auch keineswegs solche, welche aus einem einzigen, bestimmten chemischen Stoff, Korkstoff, bestehen, sondern nur Wande, welche sich durch gewisse Eigenschaften von „Cellulose-Wanden" unterscheiden und welche man nur bei Zeilen beobachtet hat, die offenbar eine schützende Rolle erfüllen.

Bei den meisten Korkzellen ist die Wand nicht über die ganze Dicke hin verkorkt; es finden sich vielmehr auch noch Cellulose-1 latten oder Holzschichten darin. Dennoch redet man hier von Korkzellen, da der Korkstoff hauptsachlich die 1' unktion der Zelle zu bestimmen scheint. Kork besteht oft aus abgestorbenen Zeilen, mit Luft als hauptsachlichem Inhaltsbestandteil; solche ,,Zellskelette können deshalb doch ihre I unktion des Schutzes auch nach dem Tode des Plasmakörpers erfüllen, denn diese ist von dem Leben des Inhaltes unabhangig.

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