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wurde, wenn man eine gewisse Menge mechanisches Material in einem Organ wie dem Maisstengel so anbringen müsste, dass dieser dadurch möglichst stark vor Umbiegung geschützt ware. Es ist iibrigens eine sehr allgemeine Erscheinung, dass bei Organen, welche wie der Maisstengel zur Verhütung der Durchbiegung gebaut sind, das mechanische Gewebe an der OberfLiche aufgehauft ist, es sei denn, dass aus andern, gewöhnlich auch ersichtlichen Gründen eine Abweichung hiervon eintrat.

Das Sklerenchym ist das gewöhnliche mechanische Material der Pflanzenteile, deren Wachstum in der Richtung der Fasern beendet ist. Der Wandstoff hat hier einen noch viel höheren mechanischen Wert als beim Collenchym und ist dem von vielen Sorten Eisen und Stahl gleich *).

Dass jedoch auch sehr hartes Gewebe völlig unverholzt sein kann, zeigen die Zeilen des vegetabilischen Elfenbeins (Endosperm einer Palme).

Hes PENSUM.

B. ZELLENFORMEN. 6.

c. Gefasse,

zerfallen in 3 Hauptarten: Hols-, Sied- und Mi/c/isaf(gefasse. c/.. Hólsgefdsse (im Holzteü oder Xylem von Gefassbündeln).

Objekte: Stengel vom Mais (Zea Mays) und vom Hanf (Cannabis sativa).

1) Man hat eine Tragkraft von 25 Kgr. per Mm.« innerhalb der Elasticitatsgienze wahrgenommen, was lange Zeit auch die Grenzc fiir Stahl bildete. Jetzt hat soviel ich weiss, der BöHLERstahl (Tragkraft innerhalb der Elasticitatsgrenze circa 4° aas bekannte Pflanzenmalerial übertroffen.

2) XyUm von xylon (|„'a0v) Holz; vgl. Xylografie, Holzschneideknnst.

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