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Holzgefasse sind entstanden aus Zeilen, die in der Langsrichtung an einander schliessen. In ausgewachsenem Zustande verlieren sie ihren Plasmainhalt und enthalten dann nur noch Flüssigkeit und eine gewisse Menge Luft. Ehe der Inhalt der Zeilen jedoch abstirbt, treten an der Innenseite der Langswande Verdickungsleisten auf; nach den Formen dieser letztern teilt man die Holzgefasse hauptsachlich in 3 Arten ein: Ring-, Schrauben- oder Spiral-1) und Netzgefasse.

Wenigstens die Verdickungsleisten der Gefasse sind stark verholzt. Sie dienen offenbar dazu, die Wand ausgespannt zu erhalten und sie vor Zusammendrückunof durch angrenzende

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noch lebende Zeilen zu schützen. In dieser Vermutuno- wird

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man verstarkt, wenn man sieht, dass Gefasse, deren Verdickungsleisten etwas weit auseinander liegen, manchmal von angrenzenden Zeilen wirklich zugedriickt werden. Wir werden jedoch auch sehen, dass in einem gewissen Stadium der Entwicklung, angrenzende Zeilen dennoch durch sehr kleine nicht verdickte Stellen hin in die Gefasshöhlungen zuweilen hineinwachsen.

Bei Schraubengefassen ist die Zahl und Steigunp- der Ver-

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dickungsleisten verschieden. Besonders die Netzgefasse werden in noch zwei Arten gesondert: gewöhnliche und geJioftgetïïpfelte Netzgefasse, je nach Querschnittsform der Verdickungsleisten. Ring und Schraubengefasse sind besonders die Gefasse der Teile, welche in der Langsrichtung dieser Elemente noch nicht ausgewachsen sind; Netzgefasse entstehen erst, wenn dieses Wachstum zu Ende ist, beides aus leicht begreiflichen Gründen.

Bei Holzgeflissen findet man manchmal in den Ouerwanden

1) Die Benennung Spiralgefasse ist eigcntlicli nicht richtigaber wirdöfters gebraucht.

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