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ZWEITER TEIL.

DER BAU EINIGER ORGANE.

13es PENSUM.

I. DER STENGEL.

A. Bei Monocotylen.

Objekt: Stengel von dem Mais (Zea Mays) und von Arum maculatum.

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Die Monocotyledonen haben Stengel ahnlicher Struktur wie wir solche bereits beim Mais sahen: innerhalb einer Oberhaut oder eines Korkgewebes befindet sich eine Grundmasse von Parenchym, worin in verschiedener Entfernung vom Umfang zunachst Gefassbündel vorkommen, welche alle den Siebteil nach aussen wenden, ferner gewöhnlich noch ein mechanisches Gewebe, das aus den bekannten Gründen an der Aussenseite angehauft ist.

Bei den meisten einsamenlappigen Baumen (Typus: die Palme) nimmt die Laubkrone nicht fortwahrend an Umfang zu: wenn am Gipfel neue Blatter hinzukommen, so fallen dap-eg-en unten welche ab. Solche Pflanzen haben zwar, ie

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nachdem der Hauptstengel langer wird, stets grössere Festigkeit nötig, wir sehen aber, dass dennoch der Ouerschnitt Constant bleiben kann. Dieses ist da von eine Folge dass viele monocotyle Baume, was ihre Festigkeit betrifft, in ihrer Jugend viel starker sind, als nötig ware; bei manchen jedoch

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